Trigano DingoTec Zenith und Fa. Kreppel

Wodka
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Trigano DingoTec Zenith und Fa. Kreppel

Beitrag von Wodka » 05.11.2018 12:22

Hallo,
bin seid dem WE auch Besitzer eines DingoTec aus 2016. Habe früher mal einen Holtkamper gehabt und bin jetzt mal auf den DingoTec gespannt. Der Falter wurde 2016 bei der Fa. Kreppel gekauft. Habe dort heute angerufen und nach einer deutschen Bedienungsanleitung gefragt. Die gäbe es laut der netten Dame am Telefon nicht und ich sollte das doch einfach in den Google Übersetzter eingeben. Mein Hinweis das heute jeder Chinese, der hier ein Teil für 5,-€ verkauft doch eine deutsche Bedienungsanleitung beilegt hat Sie nicht interessiert. Ich sollte mich an Trigano in Frankreich wenden. Auch mein Hinweis, das Sie aber als Händler das Produkt in Deutschland vetrieben haben war auch kein Argument. Ich habe dann noch nach einer Zubehörliste gefragt. Die gibt es aber auch nicht mehr, weil Trigano und DingoTec die Zusammenarbeit aufgekündigt haben? Finde ich alles sehr merkwürdig, für ein Produkt was gerade mal 2 Jahre alt ist.

P.S. Wollte mir einen CEE Stecker an den Hänger montieren und dann im Hänger eine Mehrfachdose befestigen. Hat jemand sowas schon gemacht? Gibt es eventuell Fotos?

Danke Ralf

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Re: Trigano DingoTec Zenith und Fa. Kreppel

Beitrag von Neandertaler » 05.11.2018 13:16

Hi,
zum Thema Strom gibt es hier einen relativ aktuellen Threat:

http://www.klappcaravanforum.de/viewtopic.php?f=63&t=16164

Ist jetzt zwar nicht bebildert, aber weiter zum Schluß gibt es eine schöne Zusammenfassung was gemäß VDE unbedingt zu berücksichtigen ist (PDF, Links...).
Was noch wissenswert ist: willst du "nur" die Stromeingangsdose oder auch eine Batterie mit dazu einbauen?
VG
Stefan
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Re: Trigano DingoTec Zenith und Fa. Kreppel

Beitrag von Wodka » 05.11.2018 16:54

Eigentlich nur ähnlich wie am Caravan am Hänger eine CEEE Dose fest verbauen und dann ein Kabel mit einer 4x Steckdose im Falter anbringen. Ich glaube Trigano hat sowas mit Magneten fürs Gestänge? Also ohne Batterie etc.

Gruß Ralf

Ulrich
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Re: Trigano DingoTec Zenith und Fa. Kreppel

Beitrag von Ulrich » 06.11.2018 11:40

Hallo,

hier findet man die alten Prospekte, Preislisten etc. von Dingo Tec:

https://www.yumpu.com/user/dingo.tec.de

Schöne Grüße
Ulrich

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Re: Trigano DingoTec Zenith und Fa. Kreppel

Beitrag von Wodka » 06.11.2018 12:54

super Info, vielen Dank

Gruß Ralf

Per
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Re: Trigano DingoTec Zenith und Fa. Kreppel

Beitrag von Per » 06.11.2018 13:00

Wodka hat geschrieben:Eigentlich nur ähnlich wie am Caravan am Hänger eine CEEE Dose fest verbauen und dann ein Kabel mit einer 4x Steckdose im Falter anbringen.
Von festem Stecker auf losen Verteiler? Lass das mal lieber. Zumal du davon keinen Vorteil hast, da kannst du gleich einen losen Verteiler ins Zelt stellen. Ist billiger, einfacher und zulässig.
Gruss Per

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Re: Trigano DingoTec Zenith und Fa. Kreppel

Beitrag von Neandertaler » 06.11.2018 14:58

Per hat geschrieben:
Wodka hat geschrieben:Eigentlich nur ähnlich wie am Caravan am Hänger eine CEEE Dose fest verbauen und dann ein Kabel mit einer 4x Steckdose im Falter anbringen.
Von festem Stecker auf losen Verteiler? Lass das mal lieber. Zumal du davon keinen Vorteil hast, da kannst du gleich einen losen Verteiler ins Zelt stellen. Ist billiger, einfacher und zulässig.
In dieser Konstellation muss ich Per zustimmen. Der Plan für meinen Falti sieht aus: feste CEE-Einspeisedose, FI-Sicherung und dann Verteilung auf 4 Schuko, an jeder Ecke eine die fest installiert sind.
Die Kabel sind dann natürlich ebenfalls fixiert oder besser in Kabelkanälen untergebracht. Dann ist es quasi so wie in einem Wowa.
In die Schukos kann man dann weiter mit "normalen" Mehrfachstecker und/oder Verlängerungskabel.
Die Frage nach Sinn oder Unsinn stelle ich hier nicht, das ist alles nur Hobby. Derzeit haben wir ein 25m-Kabel - CEE-Einspeisung auf der einen, 3-fach Schuko auf der anderen Seite. Und damit fahren
wir genauso gut. Also eine feste Einspeisung bei einem Falti braucht man wirklich nicht. Aber wenn, dann sollte es "korrekt" ausgeführt werden (wie auch immer man das definiert :idea: ).
VG und gutes Gelingen
Stefan
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Re: Trigano DingoTec Zenith und Fa. Kreppel

Beitrag von Fuzzy » 06.11.2018 15:30

Davon abgesehen dass jede Öffnung eine undichte Stelle bedeuten kann: Ich hoffe du planst die Einspeisung nicht im/unterm Gaskasten.
Ansonsten ist der Weg, den Neandertaler vorgeschlagen hat der richtige.
Gruß Ralf

Per
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Re: Trigano DingoTec Zenith und Fa. Kreppel

Beitrag von Per » 06.11.2018 17:00

Neandertaler hat geschrieben:Der Plan für meinen Falti sieht aus: feste CEE-Einspeisedose, FI-Sicherung und dann Verteilung auf 4 Schuko, an jeder Ecke eine die fest installiert sind.
So ist das zumindest zulässig. Über die Sinnhaftigkeit lasse ich mich nicht aus, weil ich den Aufbau des Anhängers nicht kenne.
Neandertaler hat geschrieben:FI-Sicherung
Heisst bestimmt FI+Sicherung ;)
Gruss Per

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Re: Trigano DingoTec Zenith und Fa. Kreppel

Beitrag von Didi1403 » 06.11.2018 17:55

Wenn ich etwas klugscheissen darf lautet die offizielle Bezeichnung Fehlerstromschutzschalter :-D

Mal im Ernst: einfach einen Fi-Schalter vor die Steckdosenleiste stecken und fertig. Eine zusätzliche Sicherung ist nicht nötig, da der Platzbetreiber eine Sicherung vorgeschaltet hat.

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Re: Trigano DingoTec Zenith und Fa. Kreppel

Beitrag von Per » 06.11.2018 18:21

Ja, mit Glück eine "Sammelsicherung" und wenn bei dir was passiert, ist der Platz dunkel. Die Nachbarn werden es dir danken...

Aber es gibt ja Fehlerstrom-Überstrom-Kombi-Automaten, die sind 1:1 gg. Fi tauschbar.
Zuletzt geändert von Per am 06.11.2018 18:22, insgesamt 1-mal geändert.
Gruss Per

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Re: Trigano DingoTec Zenith und Fa. Kreppel

Beitrag von Neandertaler » 08.11.2018 11:29

Per hat geschrieben:[
Heisst bestimmt FI+Sicherung ;)
Natürlich, es soll "FI plus Sicherung" heißen und nicht "FI minus Sicherung" :idee:
Für mein Verständnis ist nur die FI-Einheit mit (also "plus") einer Sicherung eine Einheit, soll heißen, die gehören einfach zwangsläufig zusammen im Sinne der Sicherheit.
Daher ist der Bindestrich auch kein "minus" sondern sollte als fixe Verbindung zweier Bauteile dienen :D ...
Ich weiß jetzt nicht, ob das so vorgeschrieben ist (wer weiß das hier genau? Bitte um Antwort hier...), jedoch teile ich persönlich die Meinung von Per - besser ich stehe alleine im Dunkeln als dass
ich meine Platznachbarn in Mitleidenschaft ziehe. Zudem ist der Zugang für mich als Platzmieter der Zugang zu der Sicherung des Platzbetreibers nicht zwangsläufig sichergestellt. Bei vielen sicherlich, aber eben nicht immer. Haut es die Sicherung abends raus und der Betreiber hat Feierabend, steht man erstmal dumm da.
Fuzzy, ich weiß jetzt nicht ob du mich meintest: Die Schuko-Dosen kommen ins innere des Anhängers, somit Spritzwassergeschützt usw. Die Einspeisung selber ist fernab vom Gas, da ich auch kein Gas im Anhänger transportiere bzw. der Küchenblock nachher ganz woanders steht. Hab zwar keine Vorgaben darüber gefunden (was nicht heißt, dass es diese nicht gibt), jedoch macht die räumliche Trennung auf jeden Fall Sinn.
Naja, und die Sinnhaftigkeit einer festen Einspeisung habe ich ja auch selber in Frage gestellt. Aber ich betrachte das Ganze eben als Hobby. Modellautos machen auch keinen Sinn und habe trotzdem jede Menge davon :D
VG
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Sollte ich hier technisch was falsch wiedergegeben haben, bitte ich um Korrektur. Denn ich möchte hier zum Thema Strom keine falschen Ratschläge geben...
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Re: Trigano DingoTec Zenith und Fa. Kreppel

Beitrag von Fuzzy » 08.11.2018 12:27

Mein Hinweis bezog sich auf den Themenstarter, ist aber allgemein gültig. Warum unnötige Öffnungen schaffen, wenn der Sinn des ganzen, zumindest in seinem Vorhaben, fragwürdig ist.
Zum Thema Strom und Gas. Die Vorschriften gibt es unter anderem in der G607 und sind somit auch übertragbar. Da im speziellen die Schutzzonen um die Gasflaschen in denen sich keine Zündquellen (dazu zählen auch elektrische Schalter und Steckverbindungen) befinden dürfen. Habe bei Gasprüfungen auch schon 12V- Steckdosen direkt neben dem Flaschenhals gesehen. :kopfklatsch: Daher mein Hinweis.

Wenn man so etwas angeht dann kann man es auch gleich richtig machen. Das heißt Einspeisung ---> RCD-->Leitungsschutzschalter. Diesen dann so knapp wie möglich nach den eigenen Anforderungen bemessen. Es macht keinen Sinn, da einen 16A Automaten zu verbauen wenn der Platz nur 10 oder 6A bereitstellt.
Gruß Ralf

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