Autarke Stromversorgung in unserem Camplet

Themen um die Stromversorgung: Beleuchtung, Kühlen etc. mit 12 V oder 230 V.
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Stefanseiner
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Re: Autarke Stromversorgung in unserem Camplet

Beitrag von Stefanseiner »

ABurger hat geschrieben: 03.09.2023 20:54 Im allgemeinen sehe ich die Wissenschaft nicht unseriös, hinterfrage aber schon gerne einmal,
wenn es um "bahnbrechende" Neuerungen oder ähnliches geht.
da gehe ich völlig mit Dir.
Solche Einhörner wie Fusionsreaktor oder Transmutation (Recycling) von Brennstäben oder das Versprechen, dass wir "bald" mit eFules und Wasserstoff die bestehende Fahrzeugflotte weiterfahren können - das sollte man ganz dringend hinterfragen. Das sind typische Nebelkerzen, die suggerieren sollen "Erstmal warten bis was besseres kommt." Bis dahin braucht man das eigene Verhalten nicht zu ändern und kann weitermachen wie bisher.
ABurger hat geschrieben: 03.09.2023 20:54 Man muss sich eine Energiewende für Alle auch leisten können,
das ist keine Sache, derer sich nur die Eliten bemächtigen dürfen.
das DIng ist nur, wir haben es uns wohl zu lange geleistet, in Sauß und Braus zu leben, was die Verschwendung von Rohstoffen, Öl und Gas angeht obwohl wir seit den 70er spätestens 80er Jahren eine ziemlich genaue Vorstellung davon haben, wie das für uns ausgehen wird. Nur lagen in den letzten 50 Jahren die Prioritäten anders deswegen müssen wir jetzt entsprechend mehr Geschwindigkeit aufbringen.

Und am Geld scheint es bei vielen offenbar auch garnicht zu liegen, denn als zu Corona viele nicht mehr wussten wohin mit ihrem Urlaubsgeld gibt es gefühlt überall neue, teure Karren a la Golf GTI, BMW M2, Mustang, AMGs aller Größen oder Ford Raptor "Trucks". Wenn ein neues Auto eh fällig war hätte man dasselbe Geld auch locker in ein beliebiges E-Auto stecken können.
Genauso wenn ich mir anschaue, was und wo überall renoviert und umgebaut wurde. Die Baumärkte und Baustoffhändler waren ja ein Jahr lang völlig leergefegt trotz Verdopplung bis Vervierfachung der Preise. Aber was wurde gebaut? Schicke Steingärten wurden angelegt und Einfahrten neu gepflastert mit Bruchsteinen aus der Toscana, Edelstahlgeländer anfertigen lassen, Pool und Saunen gekauft.
Aber mal ein paar Euro in neue, dichtere Fenster oder eine Dämmung investiert? Oder gar in eine neue Heizung, die nicht mit Gas oder Öl funktioniert? Photovoltaik? Speicher? Auch hier Fehlanzeige.

Das ist ganz klar eine falsche Prioritätensetzung, und das sind in der Regel genau die Leute, die nun am lautesten schreien. Sorry aber zumindest bei jenen hab ich keinerlei Verständnis übrig.
Und auch im Kleinen hat man Hebel. Bei Lidl war letzte Woche z.B. ein Balkonkraftwerk für 199€ drin.

Meine Frau (Altenpflegerin) und ich (Sozialarbeiter) gehören bestimmt nicht zu der Gruppe derer, die mit Ihrem Gehalt im Überfluss leben. Sicherlich verdienen wir mehr als zwei ungelernte Hilfsarbeiter. Aber auch nur, solange man nicht in gewisse Teile in der Industrie schaut. Wir haben hier Stahlindustrie vor der Tür und Autozulieferer ZF Getriebe, da verdient ein ungelernter Fließbandarbeiter (haben wir mehrere in der Verwandschaft) nicht selten soviel wie wir beide zusammen.

Wir haben weder eine schicke Einfahrt (Waschbetonplatten von vor 60 Jahren) noch eine neue Fassade an unserem Haus von 1905. Edelstahlgeländer gibt es auch nicht, stattdessen haben wir den letzten Urlaub im Mai dazu genutzt, hinterm Haus ein Geländer selbst zu bauen, damit der Kleine da nicht den Abhang runterkullert.
Trotzdem haben wir in unserem Altbau Wärmepumpe, PV und eine Dämmung rundum. Alles selbst gemacht und dadurch viel gespart, ebenso ein paar Jahre komplett auf Urlaube verzichtet. Und natürlich knabbern wir da noch einige Jahre am entsoprechenden Kredit. Aber das sind dann unsere Prioritäten.
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Re: Autarke Stromversorgung in unserem Camplet

Beitrag von lausitzer01 »

Schade das sich keiner mit Freier Energie/ Raumenergie beschäftigt, welche bei Wikipedia als Pseudowissenschaft diskreditiert wird. Da dies aber vielen Lobbys das Geschäft versauen würden, muss eben die Wissenschaft wieder mal ran..... Tesla kennen wir nur noch als Auto, aber Nikola Tesla ist weitgehend unbekannt. Aktuel ist Claus W. Turtur der führende Wissenschaftler auf dem Gebiet Raumenergie.
Dazu ein Zitat von anonym: Den Fortschritt verdanken wir den Unzufriedenen. Zufriedene wünschen keine Veränderung.

Gruß von Torsten
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Re: Autarke Stromversorgung in unserem Camplet

Beitrag von Nordseefan »

Ich glaube (um zum Thema zurückzukommen) den Camplet mit einem Fusionsreaktor autark zu machen, würde doch den Kosten- Gewichts- und unzählige andere Rahmen sprengen. :)

Wofür man die Autarkie haben möchte, sollte man sich genau anschauen und vor allem durchrechnen.

Technische Spielerei (ich will es ausprobieren) ok, dann als Hobby. Und ich denke das war Jaspers eigentlicher (Ur-) Ansatz.

Will ich irgendwo stehen, wo ich keinen Stromanschluss haben, ok aber ob man eine Falti wirklich technisch autark (also ohne fossile Energie = Gas) bekommt? Mit welchem Aufwand? Finanziell, Gewicht (Batterie + PV Anlage) etc., wieviel kWh muss ich da produzieren um nur die Herstellungskosten, Co2 etc wieder reinzuholen.

Am CP würde es wohl mehr Sinn machen, wenn der CP Betreiber in PV etc. investiert. Bis ich die (zugegeben steigenden Stromkosten) wieder mit einer eigenen PV Anlage raus habe?...
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Re: Autarke Stromversorgung in unserem Camplet

Beitrag von Arne_ »

Ich habe eine Triple-Kühlbox, da kann ich theoretisch Strom-frei stehen.
In den ganzen Jahren hatte ich sber nur einmal in Schweden den Fall, dass die noch freien schönen Plätze soweit vom Strom entfernt waren, dass auch mein 25m Kabel bei weitem nicht gereicht hatte. Dort standen wir dann 5 Tage ohne Strom.
Sonst war Strom nie ein Problem und zumeist auch preislich ok.
Spätestens die nächste Generation E-Auto hat aber standardmäßig sowie eine Steckdose, da würde ich jetzt nicht noch groß in andere Lösungen investieren wollen.
Wir Klapper und Falter sind doch sowieso prädestiniert für ein E-Auto (im Gegensatz zu den Wohnwagen).
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Re: Autarke Stromversorgung in unserem Camplet

Beitrag von Stefanseiner »

Arne_ hat geschrieben: 04.09.2023 14:37 Spätestens die nächste Generation E-Auto hat aber standardmäßig sowie eine Steckdose, da würde ich jetzt nicht noch groß in andere Lösungen investieren wollen.
Wir Klapper und Falter sind doch sowieso prädestiniert für ein E-Auto (im Gegensatz zu den Wohnwagen).
einige können das jetzt schon. Ich hab da auch schon einen entsprechenden Adapter zu gebaut (und damit herumexperimentiert), der liefert 230V mit bis zu 6,6kW
https://www.youtube.com/results?search_ ... seiner+v2l
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Re: Autarke Stromversorgung in unserem Camplet

Beitrag von Nordseefan »

Arne_ hat geschrieben: 04.09.2023 14:37 Wir Klapper und Falter sind doch sowieso prädestiniert für ein E-Auto (im Gegensatz zu den Wohnwagen).
Das kann ich nur voll und ganz bestätigen. Für mich (zumindest bei Fokus auf Sommercamping) die ideale Lösung. Verbrauch nicht viel höher, es kommt dem E-Auto eher noch possitiv entgegen, dass die Geschwindigkeit auf 100 km/h (resp. 80 km/h) beschränkt ist. Und Frühjahr bis Herbst ist sowieso die die beste Zeit für ein E-Auto.
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Re: Autarke Stromversorgung in unserem Camplet

Beitrag von Neandertaler »

Hallöle zusammen,

ich möchte gerne nochmal zum eigentlichen Thema zurückkommen (nach einem doch sehr interessantem Abschwenker).
Erstmal hatte ja Jasper ganz am Anfang zu verstehen gegeben, dass er das Ganze eher idealistisch betrachtet, ich verstehe das so, "Mal schauen, ob das überhaupt so machbar ist".
Von einer gewissen Autarkie bin ich auch sehr angetan. Es geht aber nicht unbedingt darum, auf einem Campingplatz unabhängig zu sein.
Wer schon mal ein mehrtägiges Festival besucht hat, weiß, worauf ich hinaus will. Dort ist definitiv nix mit Stromanschlüssen.
Bisher habe ich es weitgehend bis zu 7 Tagen geschafft, aber bei weitem nicht so elegant wie eingangs beschrieben.
Kochen und Kühlen mit Gas, Handy wird mit Minisolarpaneel geladen, Licht über Batterien/Akkus. Elektr. Zahnbürste hält locker eine Woche, Rasierer wird überschätzt (sagt der Bartträger :lol: ), getoastet wird mit einem Aufsatz auf dem Gasgrill.
Und zur aller größten Not hab ich noch einen 2-Takt-Stromgenerator. Den haben aber viele auf einem Festival, da kann man sich vorstellen, wie die Akustik ist. Daher lief dieser immer nur sehr kurz.

Und für Wasser habe ich 4 Kanister mit rund 100ltr Fassung plus 20ltr für eine Solardusche. 2 Duschzelte dabei, 1x für ein Chemieklo, 1x eben zum Duschen - das geht erstaunlich gut in den Sommermonaten, das Wasser kann dann richtig heiß werden. Einzig das Grauwasser muss dann eben entsprechend entsorgt werden, aber da sind auch die Festivalbetreiber mittlerweile soweit, dass hierzu entsprechende Tanks aufgestellt sind.

Falten ist ein Hobby, da muss man nicht unbedingt nach dem Sinn fragen. Vielfach bin ich angesprochen worden, ob ich nach dem Festival noch weiter dort wohnen will aufgrund der doch recht guten Ausstattung.
Aber ich sehe es auch eher wie Jasper, "mal sehen was geht und wenn es funktioniert, freut man sich".
Und jetzt würde ich mich freuen, wenn sich hier noch einer präsentiert, der sowas mit der aktuelleren Technik umgesetzt hat. Ich finde die Idee jedenfalls absolut klasse.
Viele Grüße
Stefan
Im Leben ist man mal der Stein und mal die Scheibe. Als Papa bist du aber immer Carglass.
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Re: Autarke Stromversorgung in unserem Camplet

Beitrag von Inzingersimon »

Auch ich überlege (zumindest theoretisch) ob ich unseren Campingurlaub im Falter rein strombetrieben und autark bewerkstelligen kann.
Autark bin ich jetzt eigentlich schon. Waeco Kühlbox braucht ungefähr 300Wh/Tag plus 200Wh für anderes macht bei der 77kWh Akku des E-Autos nur einen unmerkbaren Mehrverbrauch aus.
Schwer wird es, wenn wir auf Gas verzichten wollen. Okay wir kochen jetzt keine mehrgängigen Menüs, aber Kaffee und eine Portion Nudeln am Tag müssen schon drinnen sein. Also eine 2kW Induktionsplatte ca. 30 Minuten am Tag, macht 1kWh. Wäre immer noch nicht merkbar, aber so viel Strom gibt der Anschluss am Auto nicht aus. Also brauche ich zumindest einen Pufferakku, der mir die notwendigen 2kW liefern kann. Hatte schon letzten Sommer einen selbst gebaute 3,3kWh LiFePO4 Akku in einem Pelicase dabei (ist mein Bootsakku für einen kleinen Außenborder am Faltboot). Der kann aktuell maximal 1,3kW, aber ich könnte das BMS tauschen, dann schafft der 2,6kW.
In Summe brauchen wir pro Tag also ungefähr 1,5kWh, daher reicht der Akku für ca. 2 Tage.
Im Keller liegen aktuell 2 Stück 180W PV Panele. Im Sommer dürften die einen Tagesertrag von ca. 2-3kWh schaffen. Genug für die Kühlbox und die Induktionsplatte.
Also wären wir zumindest theoretisch autark.

Da wir eine 5 köpfige Familie sind, schlafen meine Frau und ich im Auto und nur die Kids im Camplet. Daher brauchen wir die Klimaanlage, was den Stromverbrauch nochmal hoch treibt. Das spüren wir dann schon in der Reichweite.
Für die Klima im Auto reicht die Energie nicht.

Jetzt kommt das große ABER: Wir waren heuer 30 Tage in Griechenland unterwegs. Die Campingplätze kosteten im Schnitt 50€/Tag. Die Fähre kostete 1500€. Wenn ich jetzt auf den Zeltanhänger verzichte und den Landweg nach Griechenland nehme (mit Zeltanhänger ist mir das zu weit), kann ich mir ein Haus für 100€ mieten, da gibt es in Griechenland schon genügend nette Häuser zur Auswahl. Tendenz in der Familie geht aktuell gegen den Zeltanhänger im Haupturlaub, der Zeltanhänger bleibt aber für Kletterurlaube zu Ostern oder spontane Kurztrips.

Gruaß
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Re: Autarke Stromversorgung in unserem Camplet

Beitrag von Stefanseiner »

welches Auto hast Du denn, dass es keine 2kW packt? Gehst Du über V2L oder über den 12V Anschluss?
edit: ah ich sehs. Model Y, das hat leider kein V2L
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Re: Autarke Stromversorgung in unserem Camplet

Beitrag von Nordseefan »

Inzingersimon hat geschrieben: 02.10.2023 07:59
Jetzt kommt das große ABER: Wir waren heuer 30 Tage in Griechenland unterwegs. Die Campingplätze kosteten im Schnitt 50€/Tag. Die Fähre kostete 1500€. Wenn ich jetzt auf den Zeltanhänger verzichte und den Landweg nach Griechenland nehme (mit Zeltanhänger ist mir das zu weit), kann ich mir ein Haus für 100€ mieten, da gibt es in Griechenland schon genügend nette Häuser zur Auswahl. Tendenz in der Familie geht aktuell gegen den Zeltanhänger im Haupturlaub, der Zeltanhänger bleibt aber für Kletterurlaube zu Ostern oder spontane Kurztrips.

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Ja, Camping und billig das war einmal, früher und nur mit dem Zelt. Heute sind die Nebenkosten (Strom) schon teilweise heftig. Ich verstehe auch nicht warum Camping immer noch als Billigurlaub gilt. Schon die Anschaffung eine Falters umgerechnet auf die Nutzungstage pro Jahr verbietet sich. Gar nicht an WW oder WoMo zu denken. Das funktioniert nur, wenn man Spass daran hat, als Hobby. Aus Kostensicht wohl nicht.

Gleiches gilt für mich auch für das Thema Autarkie hier. Ich finde die Lösung und Ansätze interessant, vieles ist heute möglich. Mit dem Falter stehe ich normalerweise auf Plätzen wo ich Strom bekomme. Aus Kostengründen macht das sicher kein Sinn. Bleibt die eigentliche Versorgung wenn kein Strom verfügbar ist (Festivals etc.) Das wäre für mich der einzige Grund.
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Re: Autarke Stromversorgung in unserem Camplet

Beitrag von Stefanseiner »

möglich, dass sich die Preise wieder etwas entspannen werden. Camping hatte 2020 - 2021 einen Boom wegen Corona, da man nirgends sicher Hotel oder Flug buchen konnte.
Mittlerweile geht das ja wieder und auch Billigflüge und Last-Minute Schnäppchenpreise sind en masse da.

Aber billig ist campen schon seit gut 10 Jahren nicht mehr, alleine schon wegen der Sprit- und Mautpreise. Sobald man Richtung Meer zockelt sind schnell mal zwischen 400 und 600€ futsch nur für den Transfer.
Ich sehe Camping daher auch nicht als Billigurlaub sondern als Urlaub mit Freiheiten, die ich im Hotel nicht und auch in der Ferienwohnung nur teilweise habe.
Ein bisschen billig wird es bei uns auch nur deswegen, weil wir keinen neuen Falter für 14.000€ (bei eBay-K war vor kurzem noch ein Umbaumaßnahmen und ergänzender Campingausstattung (Küche, Gasherd, Kühlbox, jede Menge Kleinzeugs wie Heringe und Auffahrkeile) mittlerweile auch über 2.000€ zusammen gekommen sind :ichdoof:
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Re: Autarke Stromversorgung in unserem Camplet

Beitrag von ABurger »

Wie beim Beruf, so steht auch bei der Urlaubsform die Wahl dafür oder dagegen, BEVOR man irgendwo landet.
Niemand muss da blind hineinrennen und kann sich VORHER ausreichend informieren,
auf was er/sie/es sich einläßt - für die meisten unter uns schon weit länger als 33 Jahre.

So war das bei mir/uns auch der Fall - die Urlaubsform wurde freiwillig gewählt
und es wurde VORHER überlegt, ob ich/wir das so möchte/n.

Sollte einmal der Zustand eintreten, dass das nicht mehr leistbar oder nicht mehr gewünscht wird,
dann wird ganz einfach ein Strich drunter gezogen.

Mir/uns war von vorneherein klar, dass, so wie alles andere auch (und meist zu recht) teurer werden wird.
Einfach, weil so wie man erwartet, dass sich das Einkommen mit der Zeit steigert,
sollte man auch akzeptieren, ohne zu meckern, dass Preise einfach steigen müssen,
denn schliesslich muss anderen ja auch ein Leben ermöglicht werden.
Mit Drauflegen, damit andere nicht mehr zahlen müssen, funktioniert das nicht.

Urlaub ist übrigens ein Freizeitvergnügen, keine Lebensnotwendigkeit.
Im Übrigen kann man, so man möchte, auch bei den Kosten im Urlaub sparen,
ohne zwangsläufig dabei weniger Erholung zu er"leiden".

Nur mal so, als meine zehn Cent dazu und sorry für's OT,
denn mit autarker Stromversorgung im Camplet hat das nüscht zu tun.
:cool2:
Klapprige Grüsse von Rüdiger
aus dem Nizza Bayerns
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