Räder schleifen am Radkasten des Zambesis

Didi1403
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Re: Räder schleifen am Radkasten des Zambesis

Beitrag von Didi1403 » 16.09.2019 08:09

Danke für die Info, wenn du mir einen Gefallen machen willst, könntest du Mal bei dir den Abstand von Profilmitte zwischen den beiden Rädern messen.
Bei mir läuft die Reklamation noch, verzögert durch Betriebsferien in Frankreich und Messe in Düsseldorf.

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karsten64
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Re: Räder schleifen am Radkasten des Zambesis

Beitrag von karsten64 » 17.09.2019 22:36

Mache ich morgen mal, wollen eh das lange Wochenende nutzen und noch mal nen Kurztrip machen.

Didi1403
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Re: Räder schleifen am Radkasten des Zambesis

Beitrag von Didi1403 » 21.03.2020 18:08

Ich habe jetzt endlich meinen "reparierten" Zambesi wieder.
Zur Erinnerung, die Räder schliffen am Radkasten, wenn der Zambesi beladen war (ca. schon bei halber maximaler Beladung). Es war leichter Gummiabrieb an den Radkästen zu sehen. Glücklicherweise kein Dauerschleifen, sondern ein Schleifen bei Bodenwellen. Trotzdem nicht zu akzeptieren.

Grund für das Schleifen war eine zu geringe Spurweite von exakt 1350 mm (Radmitte zu Radmitte).
Dank der Hilfe eines Forummitgliedes, der seinen Zambesi vermessen hat (nochmals vielen Dank an ihn), war klar, dass ich eine zu schmale Achse habe.
Die Zambesi's, die auf dem Hof der Firma standen, so wie derjenige des Forummitgliedes hatten alle eine Spurweite von 1365 bis 1370 mm und zwar ohne Distanzscheiben.

Gelöst wurde das Problem jetzt allerdings nur durch Einsetzen von je einer Distanzscheibe r/l von 5mm. Jetzt ist mehr Platz (1360mm Spurweite), aber immer noch weniger als bei den anderen Zambesi auf dem Firmengelände, die keine Distanzscheiben eingebaut haben. Trotzdem wurde mir glaubhaft versicht, dass alle die gleiche Achse haben. Gibt es bei Al-ko solch große Fertigungstoleranzen von 10-20mm Spurweite ? Eher nicht.
Ok, wenn ich im Frühjahr eine Testfahrt mit maximaler Beladung mache und nix schleift, ist die Sache für mich erledigt.

Soweit zu den harten Fakten. Jetzt habe ich zwei Nächte über die Sache geschlafen und mir überlegt, ob ich noch schreibe, wie das Ganze ablief. Ich kam zu Schluß, ja ich muss !
Ich muss leider den After Sales Service der Firma K. als suboptimal bezeichen und halte mich dabei in meiner Ausdrucksweise noch sehr zurück. Glücklicherweise holte ich den Hänger nicht alleine ab und habe somit für diese Aussagen einen Zeugen.

Nachdem der Hänger 3,5 Monate auf dem Hof der Firma stand, fragte ich nach wie der Stand sei. Antwort: "fast fertig". Diese Antwort brachte mich zur Weissglut. Ich wußte ja, was zu tun war. Es waren nur Distanzscheiben einzusetzen. Räder runter, Scheibe drauf, Rad drauf. Arbeitsaufwand 30 Minuten. Im Vorfeld kam ich der Firma bereits derart entgegen, dass ich nicht auf einen Austausch der Radkästen oder Beseitigung der Schleifspuren bestand. Ich bot sogar an die Distanzscheiben nach Zusendung selbst einzubauen. Dies wurde abgelehnt. Nachdem ich ein erneutes Mail an die Firma sendete, in den ich etwas deutlicher und ungehaltener war, kann nach wenigen Minuten die Antwort "fertig, zur Abholung bereit".

Auch der zufällig anwesende Firmeninhaber versuchte den entflammten Streit nicht etwa zu schlichten, sondern trug anfangs eher zur Eskalation bei. Als ich das Forum und an der Firma kritikübende Beiträge erwähnte, benutzte er einen Ausdruck über Forumsteilnehmer, den ich hier unmöglich wiedergeben kann. Als König Kunde konnte ich mich leider nur bis zur Bezahlvorgang wähnen. Schade.

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Re: Räder schleifen am Radkasten des Zambesis

Beitrag von LüLa » 21.03.2020 18:52

Ich drücke dir die Daumen, dass die Reparatur zielführend war.

Wir hatten mit der Firma K. auch ein spezielles Erlebnis, das nicht gerade durch Kundenfreundlichkeit geprägt war. Die scheinen eine interessante Firmenphilosophie zu haben. :rofl:
Nun haben wir indirekt einen Falter von denen - gebraucht gekauft von uns, aber vom Verkäufer damals von K. erworben.

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Re: Räder schleifen am Radkasten des Zambesis

Beitrag von Trappertoni » 21.03.2020 21:14

Hallo,
wurden die Distanzscheiben auch eingetragen? Ich glaube nicht dass es welche mit ABE für einen Anhänger gibt.
Würde mich mal interessieren.

Liebe Grüße
Unterwegs mit Dacia Dokker und entweder Trigano Chantilly oder Esterel c39TV am Haken.

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Re: Räder schleifen am Radkasten des Zambesis

Beitrag von Didi1403 » 21.03.2020 21:33

Danke für den Hinweis, ich lasse das den TÜV prüfen.

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Re: Räder schleifen am Radkasten des Zambesis

Beitrag von Trappertoni » 21.03.2020 21:59

Kannst ja mal berichten.
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Re: Räder schleifen am Radkasten des Zambesis

Beitrag von Didi1403 » 21.03.2020 22:05

Ja mach ich. Seltsam Spur lt. Coc Papier ist 1356 mm. . Das hieße dann , dass Raclet Toleranzen beim Bau hätte.

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Re: Räder schleifen am Radkasten des Zambesis

Beitrag von Trappertoni » 21.03.2020 22:13

1-2 mm sehe ich als Toleranz an aber keine 10-20mm. Dann müsste im Werk jedes Teil separat ausgemessen und gefertigt werden. Ich denke eher dass eine falsche Achse, warum auch immer, eingebaut wurde.
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Re: Räder schleifen am Radkasten des Zambesis

Beitrag von Wappen12 » 22.03.2020 09:08

Moin moin,

Das hört sich im großen und ganzen ja schon mal nicht schlecht an.

Hast Du ( Didi1403) dich denn schon mal mit Firma ALKO in Verbindung gesetzt um rauszufinden was die denn zu diesen Sache sagen könnten?

Vielleicht haben die ja einen bessere Antwort bzw Lösung für das ganze Problem, denn Ich schätze mal das Du nicht der einzigste wärest der evtl solch ein Problem haben könnte.

Gruß Holger

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Re: Räder schleifen am Radkasten des Zambesis

Beitrag von Didi1403 » 22.03.2020 10:58

Mit Al-Ko habe ich noch nicht geschrochen. Ich habe aber über einen befreundeten Gutachter herausgefunden, dass das Ganz in dieser Form nicht zulässig ist. Wenn ich in diesem Zustand von der Rennleitung erwischt werde, kostet es 90Euro und einen Punkt. Mein aktueller Stand ist: entweder bekomme ich eine ABE oder eine Eintragung. Der Gutachter meint, es sei generell nicht zulässig mit der Kombi dieser Felgen und der Scheiben aufgrund der Auflagefläche der Felgen.

Alko sagt, Scheiben sind eintragungspflichtig.

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Re: Räder schleifen am Radkasten des Zambesis

Beitrag von Wappen12 » 22.03.2020 14:01

Hi Didi,

Wenn Ich es richtig verstehe , hat der Hänger dann KEINE EU Zulassung, dh. Du fährst mit einen NICHT TÜV Konformen und NICHT Versicherten Anhänger durch Deutschland/ Europa.

Da solltest Du dich ganz schnell mit der Firma K. in Verbindung setzten und um Wandlung des Hänger oder das Geld wieder zurück verlangen.

Die nächste Alternative wäre das Firma K. eine Einzelabnahme macht, natürlich auf deren Kosten, versteht sich. Ein Rechtsanwalt wäre sicherlich auch nicht schlecht, denn die haben doch besser Kenntnis von der Marterie als wir. :zwinker:

Wünsche viel Glück dabei

Gruß Holger

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Re: Räder schleifen am Radkasten des Zambesis

Beitrag von Trappertoni » 22.03.2020 14:13

Wappen12 hat geschrieben:
22.03.2020 14:01

Wenn Ich es richtig verstehe , hat der Hänger dann KEINE EU Zulassung, dh. Du fährst mit einen NICHT TÜV Konformen und NICHT Versicherten Anhänger durch Deutschland/ Europa.
Ja, so sehe ich das auch. Die Betriebserlaubnis ist erloschen. Das sollte die Firma aber wissen.
Sollte eine Einzelabnahme gemacht werden würde ich noch kontrollieren ob längere Radschrauben verwendet wurden.

Gruß Bernd
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Re: Räder schleifen am Radkasten des Zambesis

Beitrag von Fuzzy » 22.03.2020 15:56

Ich muss danochmals meinen alten Beitrag raus kramen:
Fuzzy hat geschrieben:
14.08.2019 19:56

Zur ET: Bei Anhängerfelgen sind ET30 oder ET0 üblich.
Letztere würden dein Problem ja noch verstärken wenn die Räder weiter nach außen kommen.

Die Frage ist, ob die Achse zu schwach/ defekt ist dass er zu weit einfedert.
Ist die Felge für die 165er gedacht? Wäre sie, bei gleicher ET, breiter würde es den Reifen flacher ziehen.
Da hatte ich deinen Beitrag falsch verstanden. Deine Räder streifen ja zur Fahrzeugmitte hin. Dann wäre es genau anders rum. Mit ET30 bewegen sich die Räder näher zur Fahrzeugmitte, mit kleiner werdender ET weiter nach außen.
Das ist beim Vergleich der gemessenen Spurweiten zu beachten. Nicht dass die Unterschiede durch verschiedene Felgen kommen. Besser und genauer wäre da der lichte Abstand zwischen den Ankerblechen zu messen und zu vergleichen.
Die Lösung mit den Spurplatten ist bei einem Neufahrzeug (und das war es letztes Jahr ja noch) einfach nur Pfusch. Die Problematik mit der Eintragung wurde ja schon erwähnt. Ich kann das von deinem Gutachter angesprochene Problem der Anlagefläche aber nicht nachvollziehen. Zu den Spurplatten gehört zumindest ein Gutachten zur Eintragung oder eine ABE sofern sie überhaupt irgendeine Art der Zulassung bei Straßenfahrzeugen besitzen. Und spätestens da würde eine evtl. Eintragungspflicht drin stehen.

Die Länge der Schrauben dürfte bei 5mm normalerweise noch kein Problem sein. Es reichen 6-7 Umdrehungen im Gewinde der Trommel/Nabe aus. Das lässt sich aber ja leicht nachprüfen.
Gruß Ralf

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Re: Räder schleifen am Radkasten des Zambesis

Beitrag von Didi1403 » 22.03.2020 16:46

Die Bolzen sind zwar lang genug, aber es ist keine Lösung. Da lt. Brief die Achse richtig zu sein scheint, bleibt letztendlich nur das etwas nach innen Versetzen der Radkästen. Das werde ich morgen vorschlagen. Und zwar mit Hinblick auf die nahende Saison muss das zeitnah geschehen.

Wenn ich nicht weiterkomme schlage ich halt den Rechtsweg ein. Es ist bei einem Neufahrzeug definitiv ein Mangel. Ich werde morgen berichten. Mir ist auch egal, ob die Firma das hier alles liest. Ich bin auf 180. Im Falle eines Rechtsstreites schreibe ich natürlich nix mehr bis die Sache erledigt ist.

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