Hohe Fluktuation???

In diesem Forumsbereich werden die Falter/Klapper einmal ausführlich durchgesprochen und erklärt
Tom
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Hohe Fluktuation???

Beitrag von Tom »

:hi: zusammen,

in den letzten Wochen habe ich viel in Verkaufsforen, Kleinanzeigenblättern, bei ebay und mobile.de gestöbert, da wir unseren Falter ja verkauft haben und nun auf der Suche nach einem WoWa sind.

Dabei ist mir aufgefallen :shock: , dass erstaunlich viele Falter im Angebot sind und zwar auch viele jüngeren Datums so ab 2000-2005. :?

Woran mag das liegen? Wachsen die Kinder schneller als erwartet oder ist Faltern doch nicht die richtige Urlaubsform? :|

Unsere Gründe habe ich ja schon an anderer Stelle aufgezählt, aber dass es so viele nahezu neuwertige Fahrzeuge am Markt gibt, hat mich doch überrascht. :shock:
Gruß
Tom :camp1

Christiaan

???

Beitrag von Christiaan »

Die Menschen wollen heut zum Tage nur Luxus und da die Ekonomie wieder ansieht haben die auch wieder Geld dafür.
Warum hasst du dein Falter verkauft um jetzt ein WoWa zu kaufen. Was ist den dein Argument?

Campen mit ein Falter oder Klapper ist nun mal ein Lebensart, genau so wie das Campen mit ein Zelt. Die Leute brauchen einfach kein Luxus, sondern mehr ein sowas wie "back to Nature". :)

Kuck einfach mal nach die Dauercamper. Das sind doch kein WoWa's sonder komplet eingerichte Zweitwohnungen mit alles drum und dran. Fernseher, Washmachine, Waschtrockner, Geschirspüllgerät, Kompletkuche, usw.

Das hat doch nicht mehr mit den Campen zu tun? Oder?

Und dann kommt noch dazu das daß Fahren mit ein WoWa von sag mal 6 meter oder mehr für mich kein Urlaub ist. Manche Leute wollen nun mal ein großere als die Nachbarn. :)

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Schüssel
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Beitrag von Schüssel »

Hallo,

nach knapp drei Wochen Urlaub im Falter habe ich Zuhause nach dem Nachbereiten auch eine Grübelei bekommen, ob das die richtige Urlaubsform ist.

Im Urlaub haben wir den Platz nicht gewechselt, weil wir uns so gut häuslich eingerichtet hatten und uns der Aufwand für Abbau und Aufbau so groß erschien.

Nach dem Urlaub war die Nachbereitung mit Aufbau zum endgültigen Trocknen, Säubern und Verstauen des Falters und allser Utensilien so aufwändig, dass ich schon wieder in Richtung großes Zelt gedacht habe (Back to the roots: habe auf dem CP ein NOMAD-MASAI-VI-Tunnelzelt für 6 Personen gesehen, welches mir für uns 3 sehr komfortabel erschien und von Machart und Verarbeitung sehr gut gefiel.

Zum Glück ist die Zweifelei nun aber vorbei und wir werden auch nächstes Jahr wieder Faltern.
Gruß, Christian

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Rod
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Beitrag von Rod »

Hallo,

ich vermute, dass sich der Falter immer mehr zu einem Nischenprodukt mit einer schwindenden Zahl an Käufern entwickelt. Das zeigt auch der Markt: Wir haben z. B Trigano als vielleicht letzte "große" Marke, die in Deutschland gerade einen größeren Händler hat. Für viele Hersteller gibt es hier kaum noch einen Vertrieb.

Die Weiterentwicklung oder gar Neuentwicklung von Faltern stagniert oder findet nicht statt. Ein Marketing ist praktisch nicht existent. Auf den Messen werden Falter eher am Rande gezeigt. Selbst die in Holland sehr beliebte Marke Alpenkreuzer ging Pleite, wird gottseidank von Stema weitergeführt. Aus den Niederlanden berichtet Vectorix, dass auch ein so großer Händler wie Ton Stolwijk (Vouwwagenspecialist) mit rückläufigem Absatz zu kämpfen hat.

In Frankreich sehe ich auf den Campingplätzen eine konstant hohe Zahl an Zelten, dagegen sind Falter eher selten.

Was meint ihr, woran liegt diese Stagnation?

- Sind Falter zu unbekannt?
- zu unbequem?
- Haben sie im Vergleich zu Wohnwagen zu viele Nachteile?
- macht ein Klapper nix her?
- ist ein Falter vom Marketing her ungünstig zwischen "Baum und Borke" (Zelt und Wohnwagen) positioniert?
- oder was?


Beste Grüße, Rod
Zuletzt geändert von Rod am 23.08.2006 11:31, insgesamt 1-mal geändert.
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(Augustinus Aurelius)

Tom
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Weiß nicht....

Beitrag von Tom »

:hi: nochmal,

das mit der Nische stimmt schon und hier noch ein Beispiel, das mir in den Urlauben mit Falter durch den Kopf ging.

Der Falter sollte den Vorteil des Transportes auf eigenen Rädern und der Geschwindigkeit beim Auf- und Abbau haben. In der Praxis habe ich dann aber festgestellt, dass der Nachbar mit dem Tunnelzelt und dem gewöhnlichen Pkw-Anhänger nicht schlechter dran war. Im Hänger war Platz für die komplette Ausstattung und der Aufbau dauerte kaum länger als bei den großen Faltern. :roll:
Zudem hat diese Variante den Vorteil, dass ich zuhause keinen entsprechenden Platz zum Aufklappen und Trocknen brauche. Ich nehme einfach das Zelt aus dem Hänger und trockne es im Garten. Diese Möglichkeit hatte ich mit meinem Falter nicht so ohne weiteres, weil ich den nicht in den Garten fahren konnte. :?
Bei diesen Überlegungen kam ich schon ins Grübeln, ob nicht das Tunnelzelt (ca. 1000 €) mit PRAKTIKER-Anhänger (ca. 1000 €) eine günstigere und nicht unpraktischere Alternative ist. :shock:
Den Vorteil des Falters, dass ich über der Erde schlafe, kann ich im Tunnelzelt wettmachen, indem ich klappbare Alu-Feldbetten nutze, die mittlerweile echt komfortabel sind und wenig kosten.
Von daher betrachtet hat der Falter bei den heutigen Zeltangeboten als Nische zwischen WoWa und komfortablem Tunnelzelt natürlich zunehmend schlechte Karten. :cry:
Gruß
Tom :camp1

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Schüssel
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Beitrag von Schüssel »

Hallo Tom,

es tut gut, zu lesen, dass andere die selben Gedanken umtreiben. Der separate Hänger hätte noch die Vorteile, 49 Wochen im Jahr für andere Transportaufgaben zur Verfügung zu stehen (Ich gehe im Winterhalbjahr in den Wald und mache Brennholz) und in der Lagerung wesentlich unkomplizierter zu sein. Habe jetzt im Urlaub von Leuten gehört, deren (erfahrenen?) Falter-Bekannten im vergangenen Winter das Camp-let unter dem lange liegenden Schnee vergammelt ist.

Das mit dem Über-dem-Boden-schlafen hat im Falter in meinen Augen jedoch immer noch die bessere Qualität gegenüber Feldbetten im Zelt. Bei schlechtem Wetter nutzen wir die Schlafplattformen als Rückzugsinseln. Das kann ich mit bei Feldbetten schwer vorstellen.

Ich glaube, die knappe Verbreitung der Falter in Deutschland liegt daran, dass es sich um ein Produkt in einer Preislage handelt, die nicht so mal nebenher ausgegeben wird. Wahrscheinlich sagen sich viele: Das ist zu viel Geld für die paar Wochen Urlaub, da kaufe ich mir lieber ein Zelt. Oder aber: Wenn ich schon Geld in die Hand nehmen muss, dann lege ich noch was drauf und kaufe ich lieber gleich was vernünftiges und komfortables – Wohnwagen.

Es geht aber auch anders, Beispiel Island. Mein Schwiegervater berichtete, er habe noch nie so viele Falter wie dort gesehen. Ich habe aber keine Ahnung, warum der Isländer so gerne faltert.
Gruß, Christian

Harald
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Beitrag von Harald »

Hallo,
abgesehen davon, dass viele Leute garnicht wissen, was und wie groß ein Falter ist - die Arbeitskollegen meiner Frau haben mit Staunen die alten Prospekte vom Camptourist CT7 (Alpen Kreuzer Allure) bewundert - gibt es zwei große Probleme die zu lösen sind:

1. Wo kann ich den Falter eventuell nach dem Urlaub trocknen

2. Wie und wo kann ich den Falter, wenn ich ihn nicht brauche, lagern.

Problem 2 kann ich durch die Garage meiner Schwiegereltern lösen, die eh nur als Lagerraum genutzt wird.

Das 1. Problem ist aber noch nicht gelöst. Im Augenblick denke ich darüber nach, in unserem Garten - leider keine Zufahrt für den Falter :cry: - eine Konstruktion zu schaffen, an der ich das Vorzelt aufbauen und trocknen kann.
den Hauptwagen könnte ich dann auf der Garagenzufahrt meiner Schwiegereltern trocknen - nur wie lange schauen die geduldig beim trocknen zu?

Was ihr auf jeden Fall sehen könnt, ohne die Trocken- und Lagermöglichkeit bei anderen hätte ich mir den Falter nicht anschaffen können und ich denke, den meisten Leuten fehtl einfach der Platz.

Gruß
Harald
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Rod
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Beitrag von Rod »

Schüssel hat geschrieben:Das mit dem Über-dem-Boden-schlafen hat im Falter in meinen Augen jedoch immer noch die bessere Qualität gegenüber Feldbetten im Zelt. Bei schlechtem Wetter nutzen wir die Schlafplattformen als Rückzugsinseln. Das kann ich mit bei Feldbetten schwer vorstellen.
Das ist ein klarer Vorteil des Falters gegenüber dem Zelt, da kann man wesentlich besser drei Tage Regenwetter überdauern.
Schüssel hat geschrieben:Ich glaube, die knappe Verbreitung der Falter in Deutschland liegt daran, dass es sich um ein Produkt in einer Preislage handelt, die nicht so mal nebenher ausgegeben wird. Wahrscheinlich sagen sich viele: Das ist zu viel Geld für die paar Wochen Urlaub, da kaufe ich mir lieber ein Zelt. Oder aber: Wenn ich schon Geld in die Hand nehmen muss, dann lege ich noch was drauf und kaufe ich lieber gleich was vernünftiges und komfortables – Wohnwagen.
Das dürfte ein Hauptgrund für den Kauf eines Wohnwagens sein. Durch die massenhafte Verbreitung gibt es auch einen großen Gebrauchtmarkt. Einen nenneswerten Falter-Gebrauchtmarkt gibt es in Europa nur in den Niederlanden und teilweise in Großbritannien.
Schüssel hat geschrieben:Es geht aber auch anders, Beispiel Island. Mein Schwiegervater berichtete, er habe noch nie so viele Falter wie dort gesehen. Ich habe aber keine Ahnung, warum der Isländer so gerne faltert.
Wen du dir die Straßen in Island, Grönland oder Australien anschaust, dann sind das meist schlechte Geröllstrecken. Wer da drüber fährt, der braucht einen äußerst robusten und vor allem verwindungssteifen Wohnwagen.

Hier sind weit mehr als 90 % aller Wohnwagen auf einer Plattform aufgebaut, wobei der Kleiderschrank das einzig tragende Teil des Aufbaus ist. Macht auch keine Probleme, da - ich sach ma - 90 % aller Wohnwagenbesitzer ihr Gefährt auf guten Straßen zu einem Campingplatz ziehen und dort dann drei Wochen abstellen. Der Wohnwagen wird kaum belastet.

Eine Ausnahme ist der auch als Reisewohnwagen verkaufte Eriba-Touring, wie ihn Exfalter fährt - sein Bericht: "Eriba Touring Familia, unsere Hubdachkugel". Der Touring hat einen Gitterrohrrahmen und ist dadurch vom Grundaufbau wesentlich stabiler und steifer. Damit lassen sich auch Touren abseits der Straßen machen. Allerdings ist der Preis für so einen kleinen Wohnwagen richtig hoch, auch für Gebrauchte zahlt man noch ordentlich. Ein weiters Beispiel für einen Tourenwohnwagen ist der XCape von Aart Kok. Äußerst robust, aber klein und richtig teuer.

Da fahren in Island und anderen abgelegenen Regionen vermutlich viele doch lieber mit einem robusten Falter, der ist noch stabiler als jeder Wohnwagen, nicht klein zu kriegen und deutlich preiswerter, als ein entsprechender "Kasten".

Beispiele aus Australien: Gulflander, Backtrax, Campapack,

Beste Grüße, Rod
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kakowo
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Wir falten weiter

Beitrag von kakowo »

Hallo zusammen !

Wir haben uns nach diversen Zelturlauben für einen Falter entschieden, weil wir einfach nicht das Geld für einen schönen Wowa haben , wir den Falter im Garten unter einer Plane versteckt haben und so keinen Unterstellplatz bezahlen müßen , unser Auto zu "schwach " für einen Wowa ist , wir Zelturlaub lieben aber auf Feldbetten nicht wirklich gut schlafen können .
Wir haben zwar festgestellt, daß es doch ganz schön viel Arbeit ist bis alles am Platz ist , aber unsere Freunde im Wowa waren auch nur minimal schneller....

Katrin

Keland

merkwürdig - kann ich nicht verstehen!

Beitrag von Keland »

Also wir haben im Sommer 2005 unseren ersten Falter-Urlaub gemacht!
Anfang 2005 hat meine Frau (die aus Bosnien kommt) von diesen merkwürdigen Zelten auf Rädern erzählt. Einen Namen dafür kannten wir nicht.
Ich hab sowas als kleiner Junge vielleicht mal gesehen, hat mich aber damals nicht weiter interessiert.
Nach langer Suche (ich hätte schon lange aufgegeben) hat sie dann von einem Händler in Koblenz gehört, der aber zugemacht haben soll...
Da hat jetzt eine Firma ihren Sitz, die Wohnwagen verkauft.
Von dem hat Jasna erfahren, die Firma ist jetzt an der Mosel...
Wir haben SK-Camping dann wirklich gefunden.
Aber es war nicht einfach.
Ich bin immer begeistert, wenn wir auf der Autobahn einen Falti überholen, aber die meisten haben ein gelbes Nummernschild!
Bei uns in Deutschland gibt es sowieso weniger Camper, denke ich.

Das soll uns aber nicht daran hindern, Urlaub mit dem Faltcaravan zu machen! Für mich ist es das beste was ich mir vorstellen kann!
Ein Wohnmobil wäre ganz bestimmt noch besser. Dafür müsste aber ein Lottogewinn her.

Nordlandfahrer
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Beitrag von Nordlandfahrer »

Hallo,
das Gesagte stimmt und ich sehe das auch so.
Ich meine, dass die meisten CP's so gelegen sind, dass es nicht notwendig ist, auf die Größe des Teiles hinten am Haken zu achten. Egal, ob 12 m oder 5 m Gesamtlänge, die Zufahrten sind asphaltiert und die Plätze schön groß.
Anders ist das sicher in Australien, oder Island, wo kilometerweit nichts ist.
Da überlegt man sich schon, ob man weniger Schlafkomfort in Kauf nimmt und dafür mehr Proviant und mehr Sicherheit bekommt. Ein großer Kasten ist schwer zu beherrschen und einmal umgefallen, nicht mehr aufzurichten. Hilfe ist da nicht sofort zu bekommen. Ich fahre viel nach Norwegen. Das klingt abenteuerlich, erinnert landschaftlich teilw. an freie Wildbahn, ist aber voll erschlossen und alle Annehmlichkeiten und Sicherheiten der modernen Gesellschaft sind bei Bedarf schnell zur Stelle.
Wenn dann ein neuer Falter mit 5 - 10 k€ in der Region eines guten gebrauchten WoWa liegt, fällt die Entscheidung schwer, wenn man vornehmlich im allg. Urlaubs-Europa unterwegs ist.

(Der Gulflander ist geil!)
Gruß
Nordlandfahrer
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Beitrag von kakowo »

Hallo nochmal ....

Ein Wohnmobil ist auch unser Traum schlafloser Nächte....Ich denke aber um ein Womo RICHTIG zu nutzen sollte man JEDE Nacht an einem anderen Ort sein (Rundreise o.ä.)Und damit macht man den Kindern aber keinen Gefallen.Also - solange die Jungs mit uns mitfahren bleiben wir brav am Ort und machen nur auf Hin-u. Rückweg Zwischenübernachtungen...

Katrin

guido66de
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Beitrag von guido66de »

Hallo,

also zum Thema Lagerung möchte ich beitragen, dass unser Falter bei uns in der Einfahrt gut steht und im Winter zusätzlich durch eine Plane geschützt wird... kein Problem.

Zum Thema Trocknen kann ich nur sagen .. Augen auf halten .. wir hatten letztes Wochenende das "Vergnügen" das erste mal nass einpacken zu müssen. Ich war dann mit dem Falter bei einem Möbelhaus (Porta in Frechen) und habe den Falter dort, mit Unterstützung unseres Gaskatalytofens, auf der überdachten Laderampe getrocknet. Zwei Stunden und der Falter war trocken ...


Gruß Guido

Harald
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Beitrag von Harald »

@guido66de
Auf so eine Idee muss man erst mal kommen. Guter Tipp, danke.
Da ist mir direkt eingefallen, dass ein PLUS bei uns zwischen Tiefgarage und Ladenlokal eine komplette Glasüberdachung hat. Für ein Sonntagstrocknen sicher gut zu gebrauchen.

Ich werde jetzt noch mehr die Auen aufhalten, um überdachte Trockenplätze zu finden.

Gruß
Harald
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Beitrag von Nero68 »

Hallo zusammen

Meiner Meinung nach stimmt vieles was geschrieben wurde. Allerdings finde ich hat ein Falter gegenüber einem Zelt schon Vorteile.

Für grosse Leute ist die Stehhöhe im Falter absolut klasse. Im Tunnelzelt ist diese nur im mittleren Bereich gewährleistet.
Auch die Ablagemöglichkeiten für Kleinigkeiten und Spielzeug sind super. Im Zelt muss man viel mehr mit Boxen vorlieb nehmen.
Und dann die Küche, im Zelt hat man nichts oder muss Klappmöbel oder ähnliches aufbauen.
Und die Grösse, mit Vorzelt und ganz vorne montierter Abschlusswand kann man beinahe Tennis oder Fussball im Vorzelt spielen. Bei schlechtem Wetter ein Vorteil gegenüber den Zelten.
Weiter geht es mit den Fensterflächen, welches Tunnelzelt hat so schön grosse Fenster? Bei schlechtem Wetter ist es dank der Fenster nicht so düster.
Zu guter Letzt ist in der nicht Campingsaison alles schön im Falter aufgehoben und liegt nicht lose im Keller rum.

Und dann, mal ehrlich, mit dem Falter auf den CP kommen und dann die Augen der anderen sehen wenn aus dem kleinen Anhänger eine halbe Kathedrale entsteht...also für mich immer wieder köstlich.

Falten ist wie bereits oben erwähnt eine Lebensart, nicht für alle und eben deshalb speziell.

Als nur Mut, das Leben ist ja ansonsten schon bequem genug.

Grüsse und allseits frohes falten (klappen).
nero68

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