Wälder, Wüsten, Wolkenkratzer USA-Kanda 2018

Nachfragen zu Campingplätzen in anderen Ländern.
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ARO M 461 C
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Wälder, Wüsten, Wolkenkratzer USA-Kanda 2018

Beitrag von ARO M 461 C » 04.04.2018 23:12

Damit ein nahtloser Übergang stattfinden kann, hier der Link zum vorherigen Campwerk Off Road Spezial.

http://www.klappcaravanforum.de/viewtopic.php?f=152&t=15074


Es ist soweit, wir sind inzwischen in den USA mit unserem Zugfahrzeug und dem Campwerk Off Road Anhänger eingetroffen.

Bild

Miami Beach Ocean Drive

Wer eine Reise tut, der kann etwas erleben.

Mir war klar das wir am Ankunft Tag dem 22.03 2018 nicht mehr unsere Fahrzeuge abholen konnten.
Somit war eine Nacht auf dem Flughafen von vorne eingeplant. Es sollte jedoch 2 Tage und Nächte werden, da zu diesem Zeitpunkt nicht nur Musik Festivals sondern auch noch das
Universitäts Spring Break stattfand.

Hotels sind unbezahlbar und restlos ausgebucht und Motels nicht minder preiswert.

Nach geschätzten 10 KM gehen und suchen haben wir in Little Havanna später doch noch für halbwegs vernünftige Preise ein Bett ergattern können, wohl gemerkt, dort wird so gut wie kein englisch gesprochen.

Am Montag vor Ostern haben wir dann mit Hilfe des Hafen Meister und langem Suchem endlich am späten Abend unsere Fahrzeuge in Empfang nehmen können.

Auch hier mussten wir wieder laufen aber letztendlich führte das zum Erfolg.

Am darauf folgenden Tag Motel verlassen , nach Miami Beach gefahren und anschließen über die
sogenannte Alligator Alley unsere Freunde in Cape Coral am Golf von Mexico besucht und dort bis gestern geblieben.

Der amerikanische Traum ist dort Wirklichkeit, ein riesen Haus, ein Kanal direkt mit Bootsanleger und natürlich ein Pool.

Bild

Nachdem unsere Freunde uns schmerzhaft gehen gelassen haben, wir werden Sie in 2-3 Monaten in Wisconsin wiedersehen, waren noch Vorbereitungen notwendig
die zeitlich nicht mehr zu Hause erledigt werden konnten, und das bei über 33 ° Grad aber mit kühler Brise vom Golf von Mexico.

Bild
Einkauf der besonderen Art
sowas kann im Garten rumlaufen und leider haben wir die Alligatoren nur im TV gesehen, dafür aber fast täglich.
In den Gärten, auf Kreuzungen, auf den Highways, oder auch in den Pools.

Bild

Das ist jetzt tatsächlich unsere 1. Nacht im Faltanhänger Zelt von Campwerk und wir haben gut darin schlafen können.

Morgen steht Cape Carneval auf dem Programm

Unter diesem Reisebericht wird nun immer wieder etwas folgen sobald die Möglichkeit besteht.
Zuletzt geändert von ARO M 461 C am 05.04.2018 00:20, insgesamt 7-mal geändert.

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JeepCamp
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Re: Wälder, Wüsten, Wolkenkratzer USA-Kanda 2018

Beitrag von JeepCamp » 05.04.2018 13:43

Hallo Dirk,

Euch einen ganz tollen Start für Eure Reise.

Hat alles mit dem Spaten funktioniert?

Liebe Grüsse
Gabi
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Re: Wälder, Wüsten, Wolkenkratzer USA-Kanda 2018

Beitrag von RainerausRhede » 05.04.2018 20:46

Tolle Reise,so muss das sein,wenn man einen Traum hat+den auch verwirklichen kann!!
Alles Gute für Euch,viele schöne Erlebnisse,an denen wir vielleicht auch teilnehmen dürfen!
Gute Reise,Rainer

OGLU
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Re: Wälder, Wüsten, Wolkenkratzer USA-Kanda 2018

Beitrag von OGLU » 06.04.2018 07:30

Guten Morgen Rainer,
Eine tolle Reise hast du da vor dir, wenn Du Tips für die Tour suchst,
schau mal bei
https://www.womo-abenteuer.de und speziell bei
https://www.womo-abenteuer.de/forum/bes ... er-trailer
rein, da findest Du viele wertvolle Infos.
Für alle Zuhause Gebliebenen: tolle Berichte mit schönen Bildern.
Und wenns nur um schöne Bilder geht ( und wie ich mir ein Forum nicht vorstelle ) http://www.unsernordamerika.de/forum/index.php?page=Index
Gute und gesunde Reise
Rudi
Viele Grüsse aus Oberschwaben

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Re: Wälder, Wüsten, Wolkenkratzer USA-Kanda 2018

Beitrag von ARO M 461 C » 16.04.2018 02:58

Bislang konnten wir nicht wie geplant im freien Übernachten, da die Gefahr zu groß war, nicht nur von Alligatoren angeknabbert zu werden, sondern viel eher von sehr gefährlichen Schlangen gejagt zu werden.

Am Anfang haben wir das nur für eine Art Ausrede gehalten, aber mittlerweile haben wir erkannt, das die Gefahr tatsächlich mehr als Latent ist.

So haben wir im Moment das Augenmerk auf State Parks gelenkt.

Am Donnerstag dem 05. April 2018 sind wir in auf der Halbinsel angekommen auf der sich Cape Canaveral befindet.

Mit dem letzten zucken des Motors, konnten wir uns noch in die Richtung eines Campgrounds retten bevor nichts mehr weiter ging.

Am darauf folgenden Tag wurde ich von einer sehr freundlichen amerikanischen Familie mit bis zu über 80 Km/h und nur 5 Meter Abstand zu insgesamt 3 Werkstätten gezogen.

Schließlich ließ mich dann der Inhaber in seiner Werkstatt an meinem Wagen und mit seinen Werkzeugen schrauben.

http://321automerrittisland.com/

Am Abend stand dann fest, das wir wohl etwas länger auf dem Campground verbringen müssten.

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Im Schatten des "fifthwheeler" sollten wir nun die kommende Woche verbringen und ich in der Werkstatt 321.

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Am Montag hatte ich dann die Einspritzpumpe und Düsen ausgebaut und war mit dem Workhorse dem Arbeitspferd der Firma einem GM Chevy Impala Bj 2007 ca. 50 Meilen < 80 KM nach Orlando gefahren wo dann bis Dienstag die Düsen und Einspritzpumpe über holt worden sind für gerade einmal schlappe 300,00 Euro, ein echtes Schnäppchen.

Durch vermutlich unreinen Diesel den ich zuvor getankt hatte, haben sich wohl trotz 2 Filtern die Einspritzdüsen zugesetzt und die Einspritzpumpe hatte auch noch etwas abbekommen.

Das Wochenend haben wir dann mit der sehr gastfreundlichen Familie verbracht und die kommende Woche stand nur schrauben auf dem Programm.

Um später täglich zur Werkstatt zu kommen, hatte ich vom Eigentümer die unterschiedlichsten Fahrzeuge zur Verfügung, zu letzten einen DODGE RAM 1500 V8.

Nachdem nun letzte Woche Donnerstag alles wieder zusammen gebaut gewesen war, verbringen wir jetzt im Hause der Familie die uns so sehr geholfen hat das heutige Wocheende und vermutlich die nächsten Tage auch bis der Zylinderkopf aus der Instandsetzung zurück ist.

Auch so haben wir noch reichlich Spaß und haben viel über die hiesige Tierwelt gelernt.

Da liebe Tierchen war letzte Woche am Samstag Abend während des Abendessen am Pick Up Truck entlanggschlängelt,
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Und das lag gestern Nachmittag vor der Haustüre, der hauseigene Mäusefänger eine Siamkatze hat diese nur leicht gefährliche Schlange vor die Hauseingangstüre abgelegt.
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Insgesamt konnten wir bislang feststellen das die Amerikaner, die wir bislang angetroffen haben sehr hilfsbereit gewesen sind.

Über den Campwerk Off Road Anhänger habe ich bislang Führungen wie im Museum geführt und die Amerikaner sind vollkommen vernarrt in dieses kleine Raumwunder.

Die Solaranlage spricht für sich und findet höchste Bewunderung und arbeitet im Verbunde mit den DOMETIC Produkten einwandfrei.
Obwohl der Kompressor Kühlschrank rum um die Uhr läuft, wir Laptop und Smartphones und Batterien und mehr laden, brauchten wir noch nicht an die landgestützte 110 Volt Steckdose.
Zuletzt geändert von ARO M 461 C am 16.04.2018 03:25, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Wälder, Wüsten, Wolkenkratzer USA-Kanda 2018

Beitrag von Testmichel » 17.04.2018 11:08

Hallo,

ARO = Abenteuer

Das aber die Einspritzpumpe schlapp macht hatte ich nicht erwartet. Das und die Düsen waren das robusteste am Fahrzeug. Warum musstest Du den Kopf überholen lassen, wenn die Düsen verstopft waren?

Gruß Tobias
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Re: Wälder, Wüsten, Wolkenkratzer USA-Kanda 2018

Beitrag von ARO M 461 C » 18.06.2018 20:07

Es hat sich in der Zwischenzeit sehr viel getan.

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Nachdem wir gut 80 Tage gewissermaßen stillgelegt worden sind, konnte unsere Tour ab Juni wieder aufgenommen werden.

Nur so viel, wir brauchten einen neuen gebrauchten Zylinderkopf und der kam dann über Ebay auch noch aus Down Under also aus Australien,
und später stellte sich dann auch noch heraus, das von diesem Zylinderkopf 2 Auslassventile sich als schlecht heraus gestellt hatten.

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Unser Puzzel

Alleine 1 Woche mussten wir auf Bilder des Zylinderkopfes warten.

In diesen 8 Wochen haben wir natürlich so einiges ohne Fahrzeug erlebt, da wir bei einer sehr netten amerikanischen Familie aufgenommen worden sind.

Durch Sie haben wir an Highschool Veranstaltungen teilnehmen können, die sonst wohl kein Tourist mitbekommen würde.

Ebenso an Highschool Konzertveranstaltungen, mit einer solchen Professionalität das man glaubte die Deutsche Oper am Rhein höheren zu können.

Auch mehrere Besuche an den Sonntagen in der Kirche gehörten zu unseren Erfahrungen die in keinster Weise mit unseren Besuchen in Deutschland zu vergleichen sind.

Die Elevation Church, war fast so laut wie ein Rockkonzert und wird über eine Zentrale über das ganze Land gesendet.

Da wir ja keine fahrbaren Untersatz hatten, blieb und nichts anderes übrig, als sich mit dem Verkehr mittels Fahrrad auseinander zusetzen.

Bewaffnet mit Fahrradhelm und Westen waren wir innerhalb kurzer Zeit in der Stadt Pam Bay bekannt
und noch nie haben wir so viele nette Menschen dadurch kennen gelernt.

Das gesamte Familien Programm amerikanischer Familien stand so auf unserem Aufenthalt.

Über diesen gesamten Zeitraum brauchten wir nicht einmal unsere Batterien mit externem Strom versorgen ,
das besorgte die Sonne die unseren Stromhaushalt ausreichend versorgt hatte.

Seit Anfang Juni sind wir nun auf Achse und haben mittlerweile auch Washington DC erreicht.

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Das Capitol in Washington DC

Über die Staaten, Florida, Georgia, South Carolina und North Carolina sind wir in Virginia angekommen.

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Auch unkonventionelle Übernachtungen stehen auf unserem Programm wie Nächte auf den Parkplätzen der Großen Supermarkt Ketten
wie Walmart oder Publik, oder Home Depot.

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Immer in Reichweite der Überland-Trucks die dort auch die Nächte sicher verbringen.

Selbstverständlich haben wir auch schon weit ab in the Woods als in den Wäldern übernachtet, doch das ist nicht gerade sicher, zumal die Tierwelt auch nicht als harmlos gilt.

Alligator, Schlangen, alles harmlos im Vergleich zu einer einzigen Spinnen Gattung der Brown Recluse,
die wirklich einen Urlaub beenden kann, da nach 24 Stunden das Hautgewebe anfängt sich zu verändern und schlimmste Chirurgische Eingriffe erfordern kann.
Zuletzt geändert von ARO M 461 C am 03.03.2019 20:03, insgesamt 8-mal geändert.

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Re: Wälder, Wüsten, Wolkenkratzer USA-Kanda 2018

Beitrag von Neandertaler » 19.06.2018 08:17

Endlich mal wieder ein Lebenszeichen von euch. Es ist echt toll dass ihr uns daran teilhaben lasst. Ihr habt ja wirklich einen richtigen Abenteuer-Trip auf euch genommen, aber wie ich verstehe nur mit den besten Eindrücken.
Wirklich beneidenswert. Ich hoffe, wir sehen hier noch viele Eindrücke von euch.
Viele Grüße und noch viel Spaß unterwegs
Stefan
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Re: Wälder, Wüsten, Wolkenkratzer USA-Kanda 2018

Beitrag von teetrinker » 20.06.2018 10:57

ist ja der Oberhammer!
als wäre der Campwerk-Trailer nicht schon auffälig genug,
auch noch ´n ARO vorgespannt!
die Blicke der amerikanischen Landbevölkerung kann man sich richtig vorstellen.
so von Bild über Bild bis Bild

das bisher schönste Bild finde ich das vorm Capitol. Bild

und theoretisch würde mir so ein Trip bestimmt auch taugen.
Theoretisch! Denn spätestens an der Stelle mit der Schlange am Rückwandfenster
wäre bei mir aber mal so was von "Abreise!" angesagt!
MfG usw...^^
Maik

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Re: Wälder, Wüsten, Wolkenkratzer USA-Kanda 2018

Beitrag von Pepe67 » 23.06.2018 12:23

Ich wünsche euch auch gute Fahrt,
bei mir kommen die "good old feelings" einer 3 Monate langen Motorradtour vor 20 Jahren hoch.
Freue mich auf weitere Berichte und nehme ein langfristiges Projekt "Falter-USA" auch gedanklich auf meinen Zettel.
Viele Grüße
Peter
Wir sind nicht bekloppt,
wir sind verhaltensoriginell.......

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Re: Wälder, Wüsten, Wolkenkratzer USA-Kanda 2018

Beitrag von ARO M 461 C » 07.07.2018 00:59

Mittlerweile sind wir ein paar Meilen weiter gekommen und haben so einige Staaten bereist und auch sehr viel erlebt.

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Nachdem wir Virginia verlassen hatten ging es durch Maryland und später auch nach

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Pennsylvania wo wir durch die weltbekannten überdachten Holzbrücken gefahren sind und
auch bei den Amischen als Gast gewesen waren.

Aus bekannten Gründen der Religion der Amischen gibt es leider keine Bilder.

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Das ebenso berühmte Gettsyburg ist ein Schlachtfeld Arial von 24 Meilen und wirklich keinen Meter braucht man dabei zu Fuß gehen, alles aber auch wirklich alles kann mit dem
Fahrzeug angefahren werden.

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Von diesen überdachten Holzbrücken gibt es einige hundert von aber diese sind im Staat recht weit gestreut und wir haben uns auf Lanchaster County beschränkt da auch hier die Amischen ihre riesigen Farmen haben.

Nachdem wir in New Jersey erst einmal 4 Tage Pause eingelegt hatten, der Kupplungsgeberzylinder war defekt, und wir mussten auf ein Teil aus New Hampshire warten, sind wir auf einem State Park
geblieben und von dort mit dem Zug nach New York.
Das war auch besser so, da die Einfahrt mit dem Wagen mehr als die Fahrt für 2 an Straßen und Tunnel Gebühren verschlungen hätte.

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Um New York zu umfahren, sind wir ins Umland gefahren , und dabei auch bei der weltberühmten Militärakademie West Point gelandet.
Klar wir durften wie auch viele anderen nur uns mit dem West Point Museum beglücken das aber keine Eintritt verlangt hatte.

Dort befinden sich 2 sehr interessante Ausstellungsstücke von besonderer Seltenheit aber auch fraglicher Vergangenheit.

Das Gästebuch von Herrmann Göring aus Karinhall dem seinerzeitigem Jagdsitzt und seinem berühmten Marschallstab der im Jahre 1945 einen Wert von 45.000 Dollar hatte, nachdem die Alliierten diesen beschlagnahmt hatte.

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Nun das LOGO wird wohl jeder kennen der hin und wieder auf DMAX die Berichte über OCC Orange County Chopper gesehen hat.

Diese befindet sich nur eine paar Meilen von West Point entfernt und da konnten wir nicht widerstehen einen Abstecher zumachen.

Wir haben sogar eine private Führung in die heiligen Hallen gemacht, dort war aber strengstes Film und Photo Verbot, da dort auch die Kameras für die Produktion sich befinden.

Immerhin haben die Mitarbeiter uns noch auf die schnelle die beiden Aufstellerstangen des Campwerkzeltes die zu lang gewesen waren gekürzt

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Das auffällige Motorbike für die FD-NY Fire Department-New York zur Erinnerung der Feuerwehrleute die bei 9-11 also am 11.September 2001 beim World Trade Center ums Leben gekommen ware.

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Hartford Conneticut bei 39° Grad war schon eine harte Nummer aber die Colt Collection hat für vieles an diesem Sonntag entschädigt.

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Boston MA war auch so eine Nummer mit sau viel Verkehr aber auch interessanten Fahrzeugen.

DUCK Tour Boston zählt eine Flotte von 28 DUCKS aber leider wussten die Mitarbeiter so Garnichts über die geschichtliche Entwicklung oder den Hintergrund für diese Fahrzeuge.

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Seit wenigen Tagen sind wir in MAINE dem östlichstem Staat angekommen der als Wappentier auf dem Kennzeichen einen Hummer trägt.

Gruß
ARO M461
Dirk
Zuletzt geändert von ARO M 461 C am 28.02.2019 19:01, insgesamt 5-mal geändert.

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Re: Wälder, Wüsten, Wolkenkratzer USA-Kanda 2018

Beitrag von Esbinze » 07.07.2018 06:04

... einfach nur klasse :dhoch:

Ich schaue regelmäßig, ob es wieder "Neues" von euch und eurem tollen Gespann gibt. Wünsche euch noch eine richtig tolle Zeit :winkend:



Gruß aus Rheinhessen, Holger
"Ich bin wie ich bin. Die einen kennen mich, die anderen können mich."
(K.Adenauer)

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Re: Wälder, Wüsten, Wolkenkratzer USA-Kanda 2018

Beitrag von ARO M 461 C » 02.08.2018 23:37

Nach langer Zeit wieder ein paar Information über unsere Reise und den bisherigen Routen Verlauf.

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auch ein Super Markt Parkplatz erlaubt dort die Übernachtung für Wohnmobile und Caravan Gespanne.

Wir sind inzwischen im 20. Bundesstaat angekommen den wir bereist haben und befinden uns hoch im Norden von Wisconsin nahe der Stadt Superior an selbigen der 3 Großen Seen.

Auf unserer Route haben wir die Niagarafälle besucht,

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und waren auch beim einem durch das TV bekannt gewordenen und hier in den USA eine Ikone der Pfandleiher.

Die Rede ist von Les Gold von American Jewelery in Detroit.

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Später haben wir in Elkhart in Indiana das Herz der US-Caravan Industrie besucht und einen Abstecher zum RV-Hall of Fame unternommen in dem wohl sämtliche Arten von Caravan, Klappcaravan und Wohnmobilen untergebracht sind.

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Die ersten Klappcaravane aus den 1920 und 1930 Jahren sogar mit einer Durchreiche und einem Trockeneisfach.

Auch unseren Sponsor DOMETIC der in Elkhart seinen Firmen Hauptsitz hat, stand auf der Besuchsliste.

Was keiner von uns geahnt hat, dieser Besuch hatte Folgen, worauf wir am Abend in den TV-News von Indiana bis rauf nach Wisconsin und in der Tageszeitung mit unserem außergewöhnlichen Gespann gestanden hatten.

https://wsbt.com/news/local/german-coup ... mping-gear

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Wenn man bedenkt, das hier Gespanne unterwegs sind die mit Zugfahrzeug und Anhängsel wie z.B. einen AUDI Q7 oder einen Ford F150 Pick Up hinter herziehhen eine unvorstellbare Länge von 24-27 Metern haben,
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dann sind wir natürlich erst recht ein Hingucker oder Eyecatcher.

Später haben wir noch einen Freund besucht der eine sehr fein restaurierte Sammlung an Militärfahrzeugen auf seiner Farm besitzt

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und waren anschließend im weltberühmten

Cord, Auburn und Duesenberg Museum in der Stadt Auburn Indiana die nicht nur das Museum beherbergt sondern dort wurden auch die heutigen zig Millionnen teuren Autombobile Pretiosen seiner Zeit gebaut.

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Vor dem Auburn Museum

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1934 Duesenberg
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Tucker von 1948 Nur. 52 von nur 53 gebauten

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1934 Cord Boattail

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1932 Duesenberg Boattail

Aufgrund einer Vielzahl an Empfelungen haben wir zwar auch Chicago angefahren aber sind nicht in die Stadt selber gefahren, da dieses nicht zu empfehlen sei für diese ungewöhlich seltene Gespann.

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Auf jeweils 10 Spuren auf dem Weg nach Chicago



In wenigen Tagen geht es über Minnesota und North/South Dakota weiter Richtung Westen.

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Briefkasten oder auch Letterbox genannt.
Zuletzt geändert von ARO M 461 C am 03.08.2018 02:17, insgesamt 14-mal geändert.

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Re: Wälder, Wüsten, Wolkenkratzer USA-Kanda 2018

Beitrag von ARO M 461 C » 14.08.2018 00:26

Und unermüdlich zieht es uns weiter gegen Westen.

Nachdem wir Illinois und Indiana verlassen hatten ging es über Wisconsin und Minnesota hoch hinauf am Lake Superior einem wahren Meer in dem etliche tausend Schiffwracks ihre letzte Ruhestätte gefunden haben.

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Grand Marais am Lake Superior

Auf Empfehlung von der einheimischen Bevölkerung habe wir den ITASCA State Park angesteuert, da man hier über der Quelle des Mississippi waten kann.

https://de.wikipedia.org/wiki/Itasca_State_Park

in den wenigen Zeilen in Wikipedia Deutsch sind etliche Fehler drin.

Gesagt getan lag sowieso auf der Route und die paar Meilen machen den Kohl auch nicht fett.

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Auf dem Weg zum Itasca State Park

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Der amtliche Hinweis zur Quelle des Mississippi in Minnesota

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Ich stehe in der Quelle des ganz jungen Mississippi

Nach mehreren Tagen haben wir dann die Staatsgrenze von North Dakota erreicht
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Auf der Staats Straße 18 durch North Dakota.

und befinden uns nun in South Dakota

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Staatsgrenze Übergang


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Auf einer der vielen hier im Lande üblichen Dirt Roads aus Gravel Stone ähnlich Schotter mit viel Staub im Inneren


am weltberühmten National Denkmal der 4 in Granit gemeiselten Präsidenten
Washington, Jefferson, Roosvelt und Lincoln am Mount Rushmore in den ebenso berühmten und vermutlich auch in der Vergangenheit berüchtigten Black Hills.



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Das Profil von Washington am Mt.Rushmore

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Auf der Weg zur Anfahrt von über 15% Steigung


Hier wo Häuptling Crazy Horse

https://de.wikipedia.org/wiki/Crazy_Horse

der die 7 Kavallerie unter General George Armstrong Custer

https://de.wikipedia.org/wiki/George_Armstrong_Custer

am Little Big Horn in der selbigen Schlacht bis zum letzten Mann ausradiert hatte.

Hier endete auch die letzte Film Sequenz von Alfred Hitchkock weltberühmten Film:

https://de.wikipedia.org/wiki/Der_unsichtbare_Dritte

Nun, Hollywood hat es möglich gemacht das seit meiner Kindheit immer das Hotel in einer der Szenen mit Mt. Rushmore in Verbindung gestanden hat.

Das ganze gibt es nicht und wurde nur für den Film in Szene gesetzt.

Doch bevor wir Rapid City und Keystone erreichen konnten, standen erst einmal unvorstellbare Weiten und Meilen auf dem Programm.

Gesäumt von Maisfeldern und Kornfeldern und flachem Land ging es teilweise bis zu 80 km nur gerade aus, und eine Dieseltankstelle war erst nach über 160 KM in greifbarer Nähe.

Landmaschinen von ca über 5 Meter breite waren hier mehr der Standard als die Ausnahme, und Farmtraktore laufen hier nicht auf Räder sondern auf Gummiketten um höhere Bodendrücke zu vermeiden und um sehr hohe Lasten zu ziehen.

Trucks mit bis zu 3 Anhängern und einer länge von vermutlich 50 Metern donnerten nur so an uns vorbei.

Wir sind durch Orte gefahren der Bevölkerung am Ortseingangsschild mit 79 Personen aufzählte.

Wer hier in den Weiten zum Wochenend Einkauf etwas vergessen hat, der darf Meilen schrubben, 60 KM eine Strecke ist dann nichts.

Und leider kehrt unser Pannenteufel immer mal wieder zurück.

Nach einer recht kalten Nacht in Spooner Wisconsin wollte der Motor partout nicht mehr anspringen, des Rätsels Lösung, alle 4 Glühkerzen hat die Arbeit eingestellt.

Innerhalb 17 Stunden war das Problem reicht preiswert gelöst und wir konnten unsere Fahrt fortsetzen.

Nun nach über 15.000 KM meldet sich seit gestern die Ledermembrane der Dieseleinspritzpumpe für die Steuerung des Kraftstoffzufluss zuständig ist und mit schwarzem Rauch ankündigt dem nächst zu streiken.

Das wird wieder eine Herausforderung den das gibt es nicht in den USA zumindest nach den 1. Telefonaten, aber auch eine Kupplung oder auch die Glühkerzen haben wir schließlich gefunden.

Am Wochenende Steppte hier in den Black Hills und Umgebung der Bär.

Zigtausend Biker mit ihren Harley Davidson Maschinen sorgten für ein gigantische Spektakel da nur ein paar Meilen also gerade einmal 1-1/2 Stunden entfernt das 78 zig. Sturgis Biker Treffen stattgefunden hatte.

BildMt.Rushmore hat nichts mit Sturgis zu tun
nur ein kleiner Auszug aus dem Ort Keystone am

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Laut-Lauter-Düsenjet

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V8 Chopper

http://sturgismotorcyclerally.com/

Die Erde hat vor lauter Harley und Indian Motorädern förmlich gebebt und der Sound war exorbitant laut.

Vor allem braucht von der Gesetzt Seite kein Biker einen Helm tragen und so war es dann auch.
Zuletzt geändert von ARO M 461 C am 14.08.2018 01:51, insgesamt 8-mal geändert.

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Re: Wälder, Wüsten, Wolkenkratzer USA-Kanda 2018

Beitrag von Neandertaler » 14.08.2018 11:55

Top top top... man bekommt richtig fernweh :hi:
Ich weiß, dass ich nichts weiß. Und damit weiß ich mehr als einer, der nicht weiß was er weiß.

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