Werkzeug und Material

Der Platz für Themen über technisches Zubehör, wie z.B. Stützlastwaagen, Waagen für die Gasflasche, Unterlegplatten und dererlei Dinge, die beim Campen mit dem Falter oder Klapper hilfreich sind.
tomloddel
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Re: Werkzeug und Material

Beitrag von tomloddel »

Fuzzy hat geschrieben:
21.07.2020 08:56

Als Werkzeug haben wir dabei: ...Schneebesen für Pancakes.
Unvergesslich Bild

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Munatacker
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Re: Werkzeug und Material

Beitrag von Munatacker »

Was mich wundert ist das keiner bis jetzt eine Wasserwage genannt hat.

Und was ich das nächste Jahr unbedingt für den Campingplatz in Naumburg
mitnehme wird Hilti, Dübel und Schrauben mit Unterlegscheibe sein. :zwinker:
Hatte mir schon extra kurze T-Nägel geholt aber auch da sind viele verbogen von.



mfg. Jörg

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ARO M 461 C
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Re: Werkzeug und Material

Beitrag von ARO M 461 C »

Das mag daran liegen, das die Wasserwaage bereits auf der Zugdeichsel montiert ist, im Werkzeugkasten liegt, oder schon in der Spüle /Heckklappe integriert ist.

Genauso wie ein Thermometer das im Zelt oder Kühlschrank bei Bedarf die Temperatur misst.

Gruß
Arom461c
Dirk

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Fuzzy
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Re: Werkzeug und Material

Beitrag von Fuzzy »

Als Wasserwaage reicht in der Regel auch eine App. Spart Gewicht und Platz.
Gruß Ralf

toschi HH
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Re: Werkzeug und Material

Beitrag von toschi HH »

Fuzzy hat geschrieben:
21.07.2020 08:56
Entweder ein Adapter, oder gleich ein CEE-Stecker am Kabel und für den seltenen Fall keine CEE-Steckdose vorzufinden, ein Adapter von Schukosteckdose auf CEE-Stecker. Ich sehe Adapter immer als "Notlösung".
Moin Fuzzy,warum siehst Du das als Notlösung?

lg toschi
Gruß
Thorsten

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Fuzzy
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Re: Werkzeug und Material

Beitrag von Fuzzy »

Jede zusätzliche Verbindung kann Probleme machen. Sei es eindringendes Wasser, oder bei Adaptern mit Kabel zwischen Kupplung und Stecker die Anschlüsse des Kabels usw. Ich sehe das bei den Anhängern auch immer schön bei den Adaptern 7/13 oder 13/7. Wenn an der Beleuchtung etwas nicht passt wird erst mal ein anderer Adapter ausprobiert und dann mit der weiteren Fehlersuche begonnen.

Um beim CEE/ Schuko zu bleiben: Auf den Plätzen ist CEE Pflicht und daher auch überwiegend anzutreffen. Habe ich am Kabel also einen CEE-Stecker benötige ich in den meisten Fällen den Adapter nicht. Sollte ich doch mal nur an eine Schuko-Dose kommen ist der Adapter dann die Notlösung.
Gruß Ralf

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ABurger
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Re: Werkzeug und Material

Beitrag von ABurger »

Fuzzy hat geschrieben:
21.07.2020 08:39
Genau die muss der Platzbetreiber an seinen Stromzapfstellen haben. Schuko ist da nicht zulässig.
Und ewig grüßt das Murmeltier ...

CEE ist schon seit den 80ern eigentlich VDE-Vorschrift.
Nur ... leider hat der Gesetzgeber noch diese Tür mit dem Bestandschutz offen gelassen.
Das nutzen natürlich manche CP-Betreiber aus und lassen sich bereits über 30 Jahre Zeit mit der Umrüstung.

Obendrein gibt es noch diese Camping-"Fachhändler", die zwar CEE-Kabel vertreiben,
die aber nur mit 3 x 1,5 mm² ... mit ein wenig Glück bekommt man dort aber auch das richtige.
Aber der nichtsahnende Kunde kauft das "billige" in gutem Glauben an den FACH-Händler ...

Beinahe ein Kampf gegen Windmühlen,
weil dann ja noch Argumente fallen, wie z.B. "hamwa schon seit zig Jahren so"
oder "wer braucht schon 16-Ampere-Kabel?" usw.

Daß man etwas schon 30 Jahre unvernünftig händelt, macht es trotzdem nicht richtig und sicher
und bei den 2,5mm² geht es nicht um die 16 Ampere, die da fließen sollen, sondern um die mögliche Unwirksamkeit vom FI.
Dazu dann noch das Adapter-Gefummel ...
Jede unnötige Steckverbindung erhöht den (Übergangs-) Widerstand der gesamten Leitung,
deswegen auch die Begrenzung auf 25 m - denn hin- u. zurück sind das schon 50 Meter!
Stelle jetzt mal eine Baumarkt-Trommel auf, die hat nur 1,5mm² Litzen, dazu noch 50 Meter, ergibt 100m in der Summe.
Da darf aber nüscht mehr mit Berührung an einem stromführenden Teil sein, denn der FI löst da nicht mehr aus
und die Sicherung sowieso nicht ... = Lebensgefahr!

Okay, wenn man mit einem Adapter von Schuko aus CEE (aber bitte 2,5mm², max 1/2 bis 1 m lang!)
die Nachlässigkeit der CP-Betreiber umgeht, weil man sonst ohne Elektrizität da hocken würde, mag ja noch zu vertreten sein.
Aber bitte nicht die eigene miese Ausrüstung mit Adapterei kaschieren wollen
und dann mit CEE auf Schuko friemeln, plus Baumarkttrommel!

Verantwortung geht anders! Da sollte man nie am falschen Ende sparen.
So ein vorgeschriebenes CEE-Kabel kostet weniger als 2 Übernachtungen auf nem CP ...!

Und ja - es gibt auch verantwortungsvolle CP-Betreiber,
die nämlich diese Strippenzieher mit ihren 20,--€-Baumarkt-Trömmelchen in die Schranken weisen
und ihnen den Stecker ziehen! - Auf manchen Zeltplätzen gibts für die Zelter gleich ganz und gar keinen Strom.
Zu Recht, wie ich finde.

Die VDE hat nämlich ihre Berechtigung und soll am Ende den Verbraucher vor der Lebensgefahr schützen,
die ihm bei einer Fehlfunktion der Geräte/Kabel
Deswegen unverpolbare CEE-Stecker und 2,5mm² Litzen mit maximal 25m Länge.

Wann das wohl auch der Letzte begriffen hat?
Klapprige Grüsse von Rüdiger
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LiMaMa
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Re: Werkzeug und Material

Beitrag von LiMaMa »

ABurger hat geschrieben:
22.07.2020 22:13
Deswegen unverpolbare CEE-Stecker und 2,5mm² Litzen mit maximal 25m Länge.

Wann das wohl auch der Letzte begriffen hat?
Warum höchstens 25m Länge? - das erschließt sich mir nicht
Liebe Grüße von Nina

tomloddel
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Re: Werkzeug und Material

Beitrag von tomloddel »

ABurger hat geschrieben:
22.07.2020 22:13

Wann das wohl auch der Letzte begriffen hat?
Muss das wirklich auch der Letzte begreifen? Wie hoch ist das Risiko denn wirklich, dass was passiert? Oder: Wie oft ist denn etwas Schlimmes wegen z.B. eines zu kleinen Querschnittes auf CP wirklich und wie oft passiert? Mir ist schon klar, dass mit Elektro und Gas sicher nicht leichtsinnig umgangen werden darf und ich bin mir auch (relativ) sicher, diesbezüglich gut ausgestattet zu sein. Petroleumofen z.B, nur mit CO2 Sensor. Max 25 m Kabeltrommel original Holtkamper. Keine abenteuerliche Kabel - und Leitungsverlegung. Aber das "bis auch der Letzte das kapiert" klingt so, als ob jede Woche 2 hops gehen, weil sie Kabeltrommeln aus dem Baumarkt verwenden und gesetzlich zugestandene Übergangszeiten nutzen.
Dann darf auch keiner schneller als 120 fahren (Hohe ist Geschwindigkeit mit hauptverantwortlich für Unfälle mit Todesfolge) , nicht mehr als 80/100 mit dem Hänger etc. Auch da kann ich argumentieren, dass die Stvo schon ihren Sinn hat und das auch der Letzte kapieren sollte. Ehrliche Antwort auf die Frage: Legt ihr diese Vorschriften auch so 100 % exakt aus? Und da gibt es keine vom Gesetzgeber vorgegebenen Übergangszeiten.

Susanne
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Re: Werkzeug und Material

Beitrag von Susanne »

Danke Rüdiger = ABurger, ich vergleich das immer mit dem Sicherheitsgurt im Auto.

Habt ihr schon mal im Winter gesehen, wenn einer sein festgefrorenes PVC-Kabel einzuholen versucht, es dabei bricht und der Stromkasten dann Funken sprüht? Und 2 am Stromkasten "angehängte" Fahrzeuge ebenfalls an den Steckdosen anfangen zu schmoren? Mir hat das einmal gereicht, ich brauch das nicht noch einmal, wobei wir schon immer 2,5mm² Kabel haben. Allerdings, das gebe ich zu, 2 Stück, weil es doch immer mal wieder vorkommen kann, dass 25m nicht ausreichen.
grüßle susanne (ehemals Heinemann nun Wowa Wilk S4)

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ABurger
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Re: Werkzeug und Material

Beitrag von ABurger »

@ tomloddel & Co
Wie oft ist denn etwas Schlimmes wegen z.B. eines zu kleinen Querschnittes auf CP wirklich und wie oft passiert?
Tja ... ob jemand Dir diese Frage explizit beantworten kann, würde ich eher verneinen. Esgibt ja viele Studien zu allem möglichen und diesbezügliche Statistiken.
Antworten auf diese Frage werden nur möglich sein, wenn jemand mal anfängt, alle Beteiligten zu fragen, die involviert sind, wenn tatsächlich was passiert ist.
Da wären die Hausärzte, der Rettungsdienst, die Krankenhäuser und die Krankenkassen wohl diejenigen, die darüber am ehesten Auskunft mit entsprechendem Zahlenmaterial liefern könnten. Eventuell noch die Sachversicherer.
Stromunfälle im Arbeitsleben, also im Bereich der Berufsgenossenschaften, sind die, soweit mir bekannt ist, die einzigen, wo darüber eine Meldepflicht besteht. Jedenfalls muß jeder, der beruflicherseits eine gewischt bekam, für 24 Stunden ans EKG - abgesehen von Verletzungen, die jemand dabei erlitt.
Todesfälle sind natürlich auch meldepflichtig.
Aber wie gesagt, von öffentlich einsehbaren Statistiken ist mir jetzt nichts bekannt.
Bleibt nur die Frage, braucht man die wirklich oder reicht es nicht, sich an die VDE-Statuten zu halten und sich damit zuerst einmal auf der sicheren Seite zu bewegen?
Was ein Stromschlag hervorrufen kann, sollte bekannt sein - oder?
Angefangen von einer vorübergehenden Herzrythmus-Störung, über eine, die auf Jahre (lebenslang) bestehen bleibt, bis hin zu einer Herzrythmus-Störung, die dem Patienten dann den Kragen bricht, wenn etwas "dazwischen" kommt, wie z.B. eine andere Erkrankung, wo dann solche eine Herzrythmus-Störung das Tüpfelchen auf dem "i" ist ... siehe "bis dato unbekannte Vorerkrankungen" bei der jetzigen Pandemie.
Entstehen Brandblasen oder sogenannte Strommarken, dann sind das sichtbare Verletzungen, die bis tief unter die Haut und ins Muskelgewebe gehen können. Sofern ein Verunfallter das überlebt, wird er daraufhin behandelt und hat mit Sicherheit dann auch ein kardiologisches Konsil, wo man diagnostiziert, ob das Herz bzw. das Herz-Reizleitungs-System einen Schaden erlitten hat.
Oft ist es aber so, daß Menschen eine "gewischt" bekommen und keinen Arzt konsultieren, aber dennoch eine Herzrythmus-Störung erleiden, die unerkannt bleibt - weil sie im leichten Fall erst einmal im Alltag keine deutlichen Beschwerden macht.
Was aber nicht heißt, daß nicht irgendwann dann doch Probleme, auch ernster Natur verursachen (können).

Und nein, ganz sicher fallen nicht jeden Tag mehrere Menschen (Kinder!) tot oder schwer geschädigt auf Campingplätzen um, genauso wenig wie jeden Tag irgendwo auf einem CP ein Gasunfall geschieht.

Aber muß man das als Anlaß dafür nehmen, zu schlampen oder an falscher Stelle zu sparen?

Mir würde schon reichen, wenn aufgrund richtiger Verkabelung meine Gerätschaften heile bleiben, von Personenschäden, die vermeidbar sind, ganz zu schweigen!

Abgesehen davon, ist der Betreiber für seine Anlage vollumfänglich haftbar! Egal, was da geschieht, ob unwissend (schützt bekanntlich vor Strafe nicht) oder ob absichtlich gepfuscht bzw. sich nicht an die Vorgaben aus der VDE gehalten wurde. Wenn was geschieht, ist er dran - ohne Wenn und Aber!

Der CP-Betreiber bis zum Übergabepunkt (=Stromsäule) und der Camping-Gast von dort aus für sein Gewerk.
Wird dann ein Unfall polizei-bekannt, wird sich der Staatsanwalt drum kümmern
und dann wird jeder zur Verantwortung gezogen, der sich falsch verhalten hat.
Tja, ob sich dann noch jemand auf einen Bestandschutz oder seinen Fachhändler berufen kann?

Die Diskussion darüber, inkl. nicht-passender Vergleiche, finde ich für meine Person sehr sehr müßig.
Kraft meines Berufes, kenne ich medizinsch relevant gewordene Fälle zur Genüge und mute selbst mir so etwas nicht zu.
Warum sollte ich dann so tun, als wäre das eine Lapalie, sich nicht an die VDE zu halten?

Was ist dabei, sich das richtige Kabel zu beschaffen, seine mobile Behausung auf Vordermann zu bringen
und das ganze Gewerk jederzeit in Schuß und sich an die VDE zu halten?

@ Susanne
Ja, wenn sich solche Beispiele nur öfters ereignen würde, möglichst ohne Personenschäden, und die dann öffentlich würden.
Aber meistens ist es doch so, wenn jemand so einen Sachschaden erleidet oder mal eben eine gewischt bekommt,
dann wird mal laut geflucht, sich evtl. hingesetzt und der Ärger bzw. der Schrecken mit einem Kurzen herunter gespült und gut ist.
Wer gibt denn schon gerne öffentlich zu, daß er Mist gebaut hat, der auch gewaltig ins Auge hätte gehen können?

Gut, wenn solche Anlässe wenigstens dazu führen, und sei es klammheimlich, seinen Kram zu updaten,
ohne in Diskussionen mit fragwürdigen Argumentationen zu verfallen.

Meine Veranstaltung soll nichts mit Panikmache zu tun haben.
Aber einen Stromunfall braucht kein Mensch - egal ob nun nur mit Sachschäden, mit abgebrannter Behausung
oder bleibenden bzw. letalen Personen-Schäden - über die leider(!) keine Statistiken geführt werden.
Klapprige Grüsse von Rüdiger
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Re: Werkzeug und Material

Beitrag von tomloddel »

Danke für deine ausführliche Darlegung deine Sicht der Dinge – inkl. der Warnung.

Ich möchte noch 2 Anmerkungen hinterlassen:

Vor ein paar Monaten bin ich freitags nach einer sehr anstrengenden Woche (beruflich bedingt) direkt nach der Arbeit zu unserem CP gefahren. Feststehender WoWa mit festem Vorzelt- das Baby meiner Frau. Diese Oase habe ich von diesem Freitag auf Samstag für mich alleine genutzt. Ruhe, Abschalten, Stress abfallen lassen, runterkommen. Flasche Wein auf, Musik laut, Ofen an. Kein „Papa…“, kein „Tom, kannst du mal…“. Meine Welt, in der ich etwas versinken wollte, zumindest für ein paar h. Nach so ca. einer knappen h, dem ersten Glas oder den ersten beiden Gläsern Wein und 10 Musikstücken später ging plötzlich der Ofen aus. Zuwenig Sauerstoff im Vorzelt. So fokussiert auf das „Runterkommen“ habe ich überhaupt nicht, auch nicht in Entferntesten, daran gedacht, für Sauerstoffzufuhr zu sorgen. Zu meinem großen Glück habe ich einen Ofen mit CO Sicherung gekauft und diese ist auch angesprungen. Sonst würde ich diesen Text wohl nicht schreiben. Jetzt ziert den Ofen ein Hinweis „Lebensgefahr“ und ich glaube nicht, dass mit das nochmal passiert. Insofern bin ich voll und ganz bei dir, vor den Gefahren, die so nicht sichtbar sind, eindringlich zu warnen. Ob dazu auch eine Warnung vor Baumarktware einhergeht, da unterscheiden sich wohl unsere Ansichten. Das ist nicht auf die Qualität bezogen, sondern auf mein Vertrauen, überall in D gesetzeskonforme Ware zu bekommen- die jedoch sicherlich nur für den entsprechenden Einsatzzweck genutzt werden darf (Vor 2 Wochen habe ich auf unseren CP eine Gruppe Inder zelten sehen, die lustig gefeiert haben….und eine Dreiersteckdose für den Innenbereich (!) 3 m außerhalb (!) des Zeltes auf dem Rasen gelegt habe. Es waren Kinder dabei, nachts ist es feucht- Meine Frau und ich haben den Kopf geschüttelt und hätten die Leute sicherlich drauf angesprochen, wenn die Gruppe nicht gerade komplett ausgeflogen wäre)

Nicht bei dir bin ich bei den „nicht passenden Vergleichen“ Es gibt Leute hier im Forum, die schreiben, dass sie gerne schneller fahren. Ok, kann jeder im üblichen Rahmen für sich entscheiden. Nicht aber, wenn schnell fahrende Leute den Zeigefinger gegenüber Baumarktkabeltrommenkaufende :D Leute heben. Wobei ich nicht bestimmte Personen meine ! ich wollte nur auf die Gefahr des Heuchelns hinweisen.

Statistiken:

Quelle https://de.statista.com/statistik/daten ... enverkehr/

Anzahl der Verkehrstoten
2019 3.046
2018 3.275
2017 3.180
2016 3.206


Quelle https://www.vde.com/de/suf/statistik-stromtote

Anzahl der Tote durch Stromunfälle
Hinweise zur Statistik
In "Sonstiges" sind alle Todesfälle enthalten, die bei der Erfassung den zuvor genannten Kategorien nicht eindeutig zugeordnet werden konnten. Leider werden in den Totenscheinen offenbar immer seltener die Orte angegeben, an denen sich der Todesfall ereignet hat. Eine belastbare Analyse mit Bezug auf den Ort ist damit kaum möglich.
In den Zahlen sind die Todesfälle in Deutschland aller Altersgruppen und Nationalitäten enthalten.
Neben den Todesfällen in den Kategorien W85 bis W87 werden vom Statistischen Bundesamt weitere Todesfälle durch elektrischen Strom erfasst (Suizide, Bahnunfälle). Diese sind in der hier aufgeführten Stromunfallstatistik nicht enthalten.
Wegen der langwierigen Datenerfassung und -auswertung stehen die Daten eines Kalenderjahres erst zwei Jahre später zur Verfügung.
*Quelle: Statistisches Bundesamt, DESTATIS, Todesursachenstatistik, ab 1990 inklusive neue Bundesländer
2018
Kategorie m w Summe
Haushalt 7 6 13
Industrie, Gewerbe 6 6
Sonstige 21 2 23
Summe 34 8 42

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Re: Werkzeug und Material

Beitrag von Adlerauge83 »

:winkend:
wir haben für den Anhänger dabei; Spanngummis und Seile (falls diese mal reißen), Klebeband für alles Mögliche wo im Urlaub schnell eine Lösung her muss,ein Reserverad, Knarrenkasten (für die Kurbeln),Gummihammer,2 Ersatzstangen <- DAMIT konnten wir uns bisher immer sehr gut aushelfen...
- für das Auto ebenfalls nen Reserverad,nen verstellbares Radkreuz und was sonst noch so Pflicht im Auto sein soll :rofl:
und ich muss sagen seit 2015 reicht das für uns vollkommen aus,was wir wirklich bisher immer brauchten waren die Spanngummis da haben sich einige in den vergangenen Jahren verabschiedet :mrgreen:

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Re: Werkzeug und Material

Beitrag von ABurger »

Warum höchstens 25m Länge? - das erschließt sich mir nicht

Weil der Widerstand umso höher wird, je länger das Kabel ist
und sich weiter verstärkt, je niedriger der Kabel-Querschnitt ist.
Jede Steckverbindung kann diesen Widerstand auch noch mal erhöhen.

Das kann am Ende dazu führen, daß der FI (Fehlerstromschutz-Schalter / 30mA) nicht oder nur verzögert auslöst,
wenn es nun dazu kommt, daß irgendwo ein Fehler vorliegt, dem FI aber vorgegaukelt wird, es ist alles OK.

Bedenke, der Strom muß 25 m vorwärts und auch wieder 25 m rückwärts fließen, macht zusammen 50 Meter!
Rückwärts mag er vlt. gar nicht mehr fließen (im Fehlerfall), weil er - gemäß der Physik - den leichteren Weg gehen würde,
nämlich direkt über die Person, die unisoliert an ein fehlerhaftes oder feuchtes Gerät greift und so dem Strom hilft, die Abkürzung zur Erde zu nehmen.

Deswegen hat man festgelegt,
daß´die Kabellänge aus Sicherheitsgründen max. 25 Meter betragen soll (bei Verwendung von 2,5mm² Leitungsquerschnitt),
Verpolungssicherheit bestehen muß (deswegen CEE) und vor allem keine Verstöpslereien (durch mehrere Kabelstücke) stattfinden dürfen.

Ich denke, um beim eigentlich Thema zu bleiben, sollten wir nicht weiter Off-Topic abdriften.
Die Elektrik auf dem Campingplatz wird/wurde ja auch schon woanders ausgiebig behandelt.
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Re: Werkzeug und Material

Beitrag von LiMaMa »

Danke Rüdiger - peinlich an Wiederstandszunahme durch Mehrlänge habe ich nicht gedacht, nur beim kleinen Querschnitt war es sofort für mich klar (... und das obwohl ich irgendwann mal Elektotechnik und Physik als Hauptfach hatte :kopfklatsch: ... ist aber schon fast 30 Jahre her).
Liebe Grüße von Nina

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