Messung der Feuchtigkeit des Zeltstoffes

Themen um die Überwinterung, Lagerung und Trocknung von Faltern und Klappern.
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Der Racker
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Re: Messung der Feuchtigkeit des Zeltstoffes

Beitrag von Der Racker »

Oh ja! :D
Ihr habt wirklich genug Platz und mit Sicherheit erheblichen Leistungsüberschuß bei fast jedem Terrain .
Bestimmt ist auch das eine gute Kombi für klasse Abenteuer .

Ich muss tatsächlich ein wenig besser haushalten mit den Gewichten(ca. 46kg per ZugPs) ,jedoch soll´s an so einem Leichtgewicht, wie dem Messgerät , nicht scheitern .

Klapper ( feste Wände ) und Falter (edler Zwirn) sind wirklich unterschiedlich in den neuralgischen Punkten .
Das leuchtet mir jetzt klar ein .

Wenn das Messgerät eintrudelt ,werde ich gerne die Ergebnisse aus "Forschung und Technik" hier preisgeben .
Und wenn das "totaler Bockmist " ist ,scheue ich mich dann auch nicht ,das zu zugeben.
Damit diejenigen bestätigt werden,die nach guter alter Sitte durch Körperkontakt mit dem Tuch den Grad der Trocknung
zuverlässig bestimmen können .

Also :
Niemals von harten Fakten von seinen festen Vorurteilen abringen lassen . :ichdoof:
Äh !;Quatsch! Dazulernen ist immer gut. :klapp:
Schietwedder!!!???
DAS BLEIBT NICHT SO !
:hurra:

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Re: Messung der Feuchtigkeit des Zeltstoffes

Beitrag von Folkert »

Hallo Andreas,
ich finde es interessant wie du uns durch den Kakao ziehst. Zur Haltbarkeit des Zeltstoffes, unser Camp-Let Safir ist fast 35 Jahre alt. Mit Sicherheit ist er nicht immer trocken eingefaltet worden. Der Stoff ist aber immer noch 100%ig in Ordnung. Ich bin nicht besonders feinfühlig und trotzdem ist es mir erstaunlicher weise möglich, festzustellen ob der Stoff trocken ist oder nicht Ich muss zugeben das ich dazu manchmal die ganze Hand nehme und nicht nur die Finger. Mit anderen Worten, wer nicht imstande ist bei einem Stoff festzustellen ob er trocken oder feucht ist, sollte sich auf keinen Fall einen Faltcaravan kaufen. Andrerseits hat dein Holzfeuchtemessgerät ja auch seine Vorteile. Man könnte z.B die gewaschene und getrocknete Wäsche auf seinen Feuchtegehalt überprüfen und somit evtl. noch einmal in den Trockner packen. Im Extremfall, aber nur als Ausnahme, könnte man das Gerät auch bei Holzarbeiten benutzen usw.
Du könntest dir aber auch mit einem Eriba dein selbstgemachtes Problem ersparen. Solltest du dann aber ein Vorzelt davor spannen, ja dann ?????

Gruß Folkert

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Re: Messung der Feuchtigkeit des Zeltstoffes

Beitrag von Fuzzy »

Beim Eriba wäre es aber wieder interessant, die Feuchtigkeit in den Wänden zu messen. Da ist dann aber wieder das Messgerät mit den Spitzen von Vorteil. :rofl:

Meine Meinung: Handtrocken ist genug. Ein Wert X macht da keinen Sinn, zumal ja mehrere Quadratmeter dann inkl. den doppelten Lagen geprüft werden müssten.
Gruß Ralf

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Der Racker
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Re: Messung der Feuchtigkeit des Zeltstoffes

Beitrag von Der Racker »

@ Folkert und alle die glauben von mir nicht fair behandelt worden zu sein .
Ich hab bestimmt nicht die feste Absicht , Leute, die sich fair verhalten durch den Caocao zu ziehen .
Das Ihr ein so langlebiges Zelt am Camplet habt ,freut mich redlich und macht mir als blutiger Laie Mut .
Lernen muss ich sicher, nicht nur über Zeltstoff, noch unglaublich viel .
Darum ,und nicht um euch alle zu ärgern , bemühe ich mich um verlässliche Daten . Damit die Zelte von möglichst vielen von uns so lange (35Jahre u .m.)durchhalten.
Es war von mir die allgemeine Anrede " Beste Klapper aller Zeiten "(hier auch unbedingt die Falter und jegliche sonstige Varianten eingeschlossen ) ,eher ehrfurchtsvoll gemeint , als diffamierend .
Es gibt in diesem Forum ein unglaublich breites Wissen über das Campen mit den ,in ihre Vielfalt schwer zu überblickenden, Vehikeln.
Jeder hat hier die Möglichkeit sein großes Wissen mit anderen zu teilen und das ist absolut perfekt so.
Bei diesem Teilen rutschen einige( so auch ich) leider hin und wieder auf den Feinheiten der Sprache aus, dann sind die Leser und deren hohe Medienkompetenz gefragt um das wieder auszugleichen.
Mir geht es tatsächlich nur um mehr Wissen und nur sehr nebensächlich um Unterhaltung .Comedy birgt neben lustiger Unterhaltung eben auch die Gefahr missverstanden zu werden .
Dennoch mag ich nett gewürzte Beiträge auch viel lieber, als triste Tabellen.
@ Fuzzy
"Handtrocken" ist genug! Bestimmt eindeutig und klar! Das hast du aber sicher auch erst nach einiger Erfahrung gewusst,oder ?
Ich hab noch KEINE ,darum von mir : fragen,fragen,fragen.... = mehr wissen.
Hat denn ein Eriba nicht nur feste Wände ,sondern ,wenn auch kleiner ,ein Stück Stoff am Hubdach?
Das gammelt wohl nicht so schnell,weil besser umlüftet ,oder?

Und jetzt werde ich mich mal lieber wieder ums Kernthema kümmern .
Ich hab Lust Rundkeile , so eine NL-Banaan, möglichst leicht aus Sperrholz zu basteln . Und dann... :prost:
Beste Grüße von
Andreas
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Re: Messung der Feuchtigkeit des Zeltstoffes

Beitrag von Fuzzy »

Klar weiß ich das aus eigener Erfahrung. Habe bis jetzt noch keinen meiner Falter "zu feucht" eingepackt. Trocken ist trocken. Sorry wenn das jetzt falsch rüber kommt: Wie ziehst du deine Klamotten an? Nass,feucht oder trocken oder irgendwie gemessen trocken? Wenn du es im Griff hast, deine Klamotten trocken anzuziehen, dann passt das gleiche "Handgefühl" auch für den Falterstoff. Da sich in all den Jahren, in denen es das Forum schon gibt noch keiner ernsthafte Gedanken um die Restfeuchte in % gemacht hat sollte ein Zeichen sein, dass es nicht nötig ist.

Klar kannst du auch Messungen anstellen. Dazu benötigst du aber einen Referenzwert, bei welcher das Zelt als "trocken" anzusehen ist. Sonst bringt das alles nichts.
Gruß Ralf

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Re: Messung der Feuchtigkeit des Zeltstoffes

Beitrag von Der Racker »

:prost2:
!!!Ja ,dass da noch keiner dran gedacht hat ,sollte MIR ZU DENKEN GEBEN :zwinker: !!!!!
Also meine Klamotten ziehe ich meist schranktrocken an und Hosen nie mit der Kneifzange . :lol:
Je nach Campingwetter können die Sachen aber schon mal klamm sein .Verschimmelte Anzüge hatt aber nie.
Die Nutzung ist aber auch geringfügig anders als bei Zeltstoff,oder?
Ich hab wohl dem Thema trocken ,halbfeucht oder irgendwie einfalten /packen ,Deckel drauf klappen , viel zu viel Beachtung geschenkt.
Der TenCate Stoff von 2006 ist dann ja wohl robuster als ich dachte ! ? Ich hab meinen Allegra an der frischen Luft und unter einer Plane an der Hauswand stehen .Das hat also auch überhaupt keinen Einfluss auf die Lebensdauer des Tuches ? :?:
Als ich den aus Holland abgeholt habe,stand der in einem von der Sonne total aufgeheiztem ehml. Gewächshaus .
Sowas Tolles ,um Vouwwagen unterzustellen ,hab ich hier in OL leider noch nicht entdeckt. Dann hätt ich diese Lawine
auch nicht losgetreten . Das war da einfach so unglaublich knochentrocken drin!!!!! Also hab ich angenommen ,dass das immer so sein muss ,damit da nix stockt.
Du merkst , bin immer noch eher unwissend ,vielleicht auch zu ängstlich . Der Falter ist mir/uns aber schon sehr ans Herz gewachsen und so will ich halt nur das "Beste4Falter".
Nun warte ich ab ,ob nix passiert. Dann ist doch alles gut. :winkend:
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Re: Messung der Feuchtigkeit des Zeltstoffes

Beitrag von Der Racker »

:hi:
So .
Um nun mal doch noch fairerweise einen abschließenden Bericht über diese Mess-orgie mit dem Holzfeuchtemessgerät
zu geben .
ES GIBT WOHL NICHTS EFFIZIENTERES ALS DIE MENSCHLICHEN SENSOREN IN DER HAND :)
Das haben Diejenigen schon gewusst,die es immer schon so gemacht haben. :rofl:
Spaß hat das aber gemacht; zu messen und dann festzustellen :Erfahrung bleibt eben doch Trumpf.
Also mein Fazit:
Man kann ,wenn man will mit Hilfsmitteln messen ,
es ist aber definitiv nicht notwendig ,da unsere Sinne genau genug sind .
Wenn man die Feuchte am Zeltstoff noch spürt ,sollte man das Zelt innerhalb von wenigen Tagen, unter bestmöglichen Bedingungen vor dem längeren Einlagern , trocknen.
Hier kann man sich der Sonne ,oder bei Regen geeignete Überdächer ,Großgaragen ,Scheunen etc. bedienen .
Hilfreich ist dabei auch das Einheizen des Zeltraums während des Trocknung .
Danke für eure Geduld :prost:
Schietwedder!!!???
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:hurra:

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